Die geheimen Tagebücher des Journalisten F.
  Startseite
    Patient F.
    Frankendlink
    Autor F.
    Künstler F.
    Das Leben allgemein
    Sexangebote
    Journalist F. nimmt ab
    Skandale
    Nachtgedanken
    Party
    Kultur
    Männer
    Über das Bloggen
  Über...
  Archiv
  Gästebuch
  Kontakt
 

  Abonnieren
 


 
Links
   Irgendlink
   Der neue Herr Lehmann
   Foto der Woche
   Oles Nachrichten aus Absurdistan
   Pe, die Gebenedeite
   Unentwegt
   Das Blogito geht um
   500 Beine
   Notenlinie
   Frau Kokolores
   IngoS
   Adlerfeder
   Buzi
   oegyr
   Hexenzauber

Kostenlose Counter by GOWEB
Kostenlose Counter by GOWEB


http://myblog.de/journalistef

Gratis bloggen bei
myblog.de





 
Autor F.

Journalist F. liefert den Beweis

Um die zahlreichen Anfragen von Leserinnen und Lesern des Journalistenblogs zu beantworten: ja, Journalist F. war auch in der Comic-Halle der Buchmesse. Dort ging es in der Regel reichlich lustig zu. Besonders am Stand aus dem fernen Korea. Dutzende ebenso putziger wie freundlicher Koreaner wuselten zwischen den labyrinthartig angelegten Wänden der fernöstlichen Präsentationsfläche, während auf einem Bildschirm ebenso bunt wie lautstark Comics in koreanischer Originalsprache gezeigt wurden. Zum Glück hatten die auch koreanische Schriftzeichen, sonst hätte man nicht verstanden, um was es in den spannenden Geschichten geht. Wie auch immer, in Korea scheint man sich ständig anzuschreien. Und es scheint immer fürchterliche Hektik zu herrschen, wenn man die Welt retten will.

Bücher für Analphabeten
Die Buchmesse beginnt für den Besucher mit der Comic-Abteilung, worüber man sich aber keine Sorgen machen sollte. Ein fröhliches Hallo für alle von der überdimensionalen Maus aus der Sendung mit der selben…


Bücher für Analphabeten
Recht bunt ging es an den Comic-Ständen zu.


Bücher für Analphabeten
Und es gab die preiswerteste Gastronomiezone auf der ganzen Messe.
7.10.06 04:43


Werbung


Journalist F. geht auf die Buchmesse

Journalist zu sein ist, wie bereits mehrfach erwähnt, ein Knochenjob. Besonders, wenn noch unverschiebbare Verpflichtungen als weltberühmter Autor hinzukommen. Schließlich will man seinen Verleger ja nicht im Stich lassen, wenn dieser zur Präsentation von Journalist F.s Erfolgsroman "Allee der Schatten" zur Buchmesse in die Bankenstadt F. reist. Bereits um halb sieben in der Frühe ging es los. Erstaunlich, dass auf der Autobahn nach F. immer Hochbetrieb herrscht, ganz gleich, ob man über die eigens zur Fußball-WM ausgebauten sechsspurigen Trasse oder über die noch aus der unseligen Zeit des 1000-jährigen Reichs Betonspuren fährt. Wie auch immer, gegen halb neun kam man im Messeparkhaus an und das Abenteuer sollte beginnen.

Bücher für Analphabeten
Der Bus stand schon bereit, als Journalist F. und sein Verleger B. in der Bankenstadt F. ankamen. Schnell sollte es zur Messe gehen, um die Welt über den Erfolgsroman des weltberühmten Autors F. zu unterrichten.

Ein eigens für die Besucher der weltgrößten Leseschau eingerichteter Shuttlebus brachte das literarische Volk an seinen Bestimmungsort. So kurz vor Öffnung der Messetore war das geräumige Fahrzeug ausschließlich mit übellaunigen AusstellerInnen besetzt, die hektisch in ihren Koffern und Taschen wühlten. Denn zum Handytelefonieren war es noch zu früh. Man will schließlich niemand aus dem Bett klingeln, der glücklicher dran ist als die fleißigen Standbetreiber. Die Gespräche, denen man lauschen durfte, waren interessant. "Ja, ja, um halb zehn im Messecafé. Ich bringen die Verträge mit!" "Wenn das Geschäft in trockenen Tüchern ist, wird die Welt der Literatur reicher sein als zuvor." "Mensch, lass doch den Günther in Ruhe. Der meint es doch nur gut – habe ich gestern Abend noch zu Marcel gesagt, während wir mit Roger beim Nachtisch saßen" warf Journalist F. ganz unvermittelt seinem Verleger B. zu und erntete ebenso neidische wie ehrfürchtige Blicke der Mitreisenden.

Kaum angekommen, stand man auch schon vor der großen Halle, die eigens dem G.-Verlag und dem Erfolgsroman von Autor F. "Allee der Schatten" gewidmet war. Autor und Verleger waren hoch zufrieden. "Für den Anfang kann man nicht mehr erwarten!" sagte Verleger B. und versprach, sich im nächsten Jahr noch mehr ins Zeug zu legen.

Bücher für Analphabeten
Die Sonderhalle auf der Buchmesse in F. Man beachte die noch dezenten Hinweisschilder an der Front. Im nächsten Jahr soll alles besser werden.

Sehr beeindruckend erwies sich dann das Innere der Räumlichkeiten. Viele Hundert Meter lang erstreckten sich die Stände mit Büchern, die mehr oder weniger Seiten und Buchstaben aufwiesen. Das alles war natürlich nur als notwendige Dekoration gedacht, um den Stand des G.-Verlags entsprechend zu umrahmen.

Bücher für Analphabeten
Viele Menschen waren gekommen, um sich über den Erfolgsroman von Autor F. zu informieren.

Unterwegs sammelte Verleger B. Informationen und Prospekte. Man plauderte mit den Führungskräften der anderen wichtigen Verlage im Land und stellte fest, wie viele Gemeinsamkeiten es mit dem Konzept des G.-Verlags gibt. Das erfüllte die Repräsentanten der anderen wichtigen Verlage mit Freude und Stolz, wie Autor F. und sein Verleger B. nicht ohne Stolz feststellen durften.

Bücher für Analphabeten
Verleger B. sammelt Informationen. Hier hält er eine Publikation der Betreiber der berüchtigten Tosa-Klause in der Landeshauptstadt S. in der Hand.

Bücher für Analphabeten
"Verehrter Kollege B., ich beneide Sie um solche fantastischen Autoren!" flüsterte leise eine Führungskraft eines anderen wichtigen Verlages Verleger B. ins Ohr. "Ja, ein echter Glücksfall, dieser Autor F." erwiderte Verleger B indem er weise mit dem Haupt nickte.

Ganz nebenbei kam den beiden fleißigen Literaturschaffenden auch andere Ideen in den Kopf, die mit Büchern nicht zu tun haben, aber trotzdem die Welt verändern sollen. Denn Journalist F. und Verleger B. werden bei nächster Gelegenheit zu einer der großen Waffenmessen reisen, wo man Panzer, Flugzeugträger und Atombomben mit Messerabatt erstehen kann. Auf dem Namenschild der beiden wird dann beispielsweise "Schrecklicher Diktator F." zu lesen sein. Das wird dort Tor und Tür weit öffnen.

Bücher für Analphabeten
Verleger B. posiert für ein Bewerbungsfoto, das ihn als Fachbesucher für Waffenmessen und als treuen Assistenten des schrecklichen Diktators F. ausweisen soll.

Doch schon nach kurzer Zeit war man wieder bei aktuellen und wichtigen Dingen angelangt. In erster Linie am aufwändig eingerichteten Messestand des G.-Verlags. Dort empfing Autor F. die Huldigungen seiner zahlreichen Fans, die bereits Stunden zuvor in der Schlange standen, um sich ihr Exemplar des Erfolgsromans "Allee der Schatten" signieren zu lassen.

Bücher für Analphabeten
Autor F. am Stand des G.-Verlags, kurz bevor die Fans den Stand stürmten und den fleißigen Schreiberling für mehrere Stunden in Atem hielten.

Doch auch die schönsten Plauderstunden mit den Lesern gehen einmal zu ende, wenn die Pflicht ruft. Denn einige prominente Menschen hatten um Termine mit Autor F. gebeten. Die soll man schließlich nicht warten lassen.

Bücher für Analphabeten
Herzlich begrüßt wurde Autor F. von Fernsehmoderator Roger W., der sich gerade in einem wichtigen Fernsehinterview befand. Kein Wunder, dass das eifrige Fernsehteam gerne die Gelegenheit ergriff, auch den weltberühmten Schöpfer des Erfolgsromans "Allee der Schatten" zu filmen. Das Ergebnis war gestern Abend im Fernsehen des Rundfunks des Bundeslandes H. zu sehen, als man über die Buchmesse berichtete. Zwei Mal war Autor F. unübersehbar zusammen mit Roger W. im Bild zu entdecken.

Bücher für Analphabeten
Auslandskorrespondent Wolf von L. schilderte im Interview seine Eindrücke zum Erfolgsroman Allee, die geneigten Leserinnen und Leser des Journalistenblogs wissen schon. "Das Beste, was die diesjährige Buchmesse aufzuweisen hat!"

Bücher für Analphabeten
"Hochverehrter Autor F. Ich freue mich, dass Sie Zeit gefunden haben, im Interview mit dem Nachrichtenmagazin F. Rede und Antwort zu stehen!" freute sich Chefredakteur M., der das große Nachrichtenmagazin F. leitet, das mit dem Slogan "Fakten, Fakten, Fakten!" wirbt.

Bücher für Analphabeten
"Dieser Roman hat mir den Atem genommen!" bekannte der für seine homomphilen Comics berühmte Zeichner Ralf K. "Und dazu noch von einem derart attraktiven Mann geschrieben!" fügte der sympathische Zeichner mit Begeisterung hinzu.

Bücher für Analphabeten
"Gerne schreibe ich doch eine Komposition zu diesem Roman!" entschloss sich spontan Musiker Dieter M., der als Erfinder der Techno-Musik gilt und seit Anfang der 80er-Jahre mit seinem Experimentalduo Y. berühmt geworden ist. Der reiche Millionenerbe aus der Schweiz gilt als exzentrisch und hat jetzt auch ein Buch geschrieben.

Doch nicht nur der Kontakt mit der Prominenz gab Autor F. neue Impulse, auch interessante Sinnsprüche waren zu lesen, über die man nachdenken sollte.

Bücher für Analphabeten
Den zentralen Wahlspruch von Journalist F. hatten man gerne aufgegriffen und in großen Lettern veröffentlicht.

Bücher für Analphabeten
"Öffne deine Augen und siehe die Schönheit und Verrücktheit der menschlichen Kreativität. Alles in der Welt ist veröffentlicht. Finde deine Nische" hieß es auf dieser rätselhaften Tafel.

Bücher für Analphabeten
Nicht zu vergessen natürlich die erotischen Komponenten, die den Besuch auf der Buchmesse in F. lohnenswert machten. Zum Beispiel dieser skandalöse Stand.


Bücher für Analphabeten
Auf diesem Ballon ist die Krönung der Intelligenzspiele zu sehen: Sudoko auf Indisch. Natürlich hatte Journalist F. die Lösung gleich gefunden. Sie lautet übrigens 42 für alle, die es nachprüfen wollen.


Auch der fleißigste Autor muss einmal ausruhen und für Essen und Getränke sorgen. Leider verhindert diese Tätigkeit auf der Buchmesse in F. jeden Versuch, reich zu werden. Denn kaum ein belegtes Brötchen war unter fünf Euro zu erstehen. Und die Gläser voller Softdrinks kosteten nur unwesentlich mehr als im Getränkemarkt ein ganzer Kasten.

Bücher für Analphabeten
Kontemplativer Blick auf die Sonderhalle des G.-Verlags. Im Hintergrund der berühmte Messeturm, das höchste Hochhaus der Stadt.


Ungezählte Kilometer legten Journalist F. und Verleger B. an diesem Tag zurück. Schier unendlich schienen die Dimensionen dieser weltgrößten Bücherschau, auf der 7000 Aussteller rund 80.000 neu erschienene Bücher vorstellten. Kein Wunder, wenn nach sieben Stunden fast pausenlosen Einsatzes die Beine fast den Dienst versagten.


Bücher für Analphabeten
Riesig sind die Hallen auf dem Messegelände in F. Sechs Hallen gab es und jede hatte drei Etagen. Wer soll all diese Bücher lesen? Würde man sich nicht besser mehr auf den Erfolgsroman "Allee der Schatten" von Autor F. konzentrieren, statt wertvolles Papier mit langweiligen Buchstaben zu füllen?


Bücher für Analphabeten
Auch die Zukunft von Autor F. wurde schon angekündigt, wie man auf dieser Informativen Werbetafel erkennen kann.


Bücher für Analphabeten
Glücklich tritt man am Abend den Heimweg an. Allerdings auch recht verwirrt, wie sich bald herausstellen sollte..


Bücher für Analphabeten
Denn plötzlich war das Verlegerfahrzeug spurlos im Parkhaus verschwunden. Dieses Modell war es nicht. Es handelte sich vielmehr um das homophilste Auto der Welt, wie eine Umfrage im schönen Inselstaat T. ergeben hat.


Bücher für Analphabeten
Die beiden fleißigen Literaturarbeiter irrten ziellos im Parkhaus umher.


Bücher für Analphabeten
Stunden später hatte das Verlegerfahrzeug schließlich ein Einsehen und beendete glücklicherweise das neckische Versteckspiel.
7.10.06 03:04


Journalist F. hält eine Lesung

Wenn man als noch nicht ganz so weltberühmter Autor ein Buch schreibt, dann muss man einiges tun, um wirklich weltberühmt zu werden. Man darf sich einfach für nichts, und Journalist F. betont, wirklich für nichts zu schade sein. Beispielsweise muss man sogar öffentliche Lesungen vor Publikum halten. So geschehen letzte Woche im Städtchen S.

Ort des Geschehens, die Buchhandlung F., die unvorsichtigerweise in einem Gespräch mit Verleger B. den Wunsch nach einer Lesung mit dem in seiner Heimatstadt ansässigen Autor geäußert hatte. Genauer gesagt, Buchhändler K. war der kreative Mensch, der diesen Event eingefädelt hatte.

erfolgreiche Lesung
Elegant gestaltete Plakate kündeten überall im Land die Lesung von Journalist F. an.

Spannend war die Reaktion der Presse. Mehrere Ankündigungen in der größten Tageszeitung im Ländchen S., in der einen der beiden führenden Tageszeitungen im Nachbarstädtchen Z., im wöchentlichen Anzeigenblatt im Städtchen S. und auch in der Lokalausgabe eines ebenso überregionalen wie kompakten Presseorgans mit täglichem Erscheinungsrhythmus. Im Radio war ein O-Ton von Journalist F. zu hören, der eigens zur Aufnahme desselben ins Studio der Landeshauptstadt S. gereist war. Eine Kettenemail an alle Freunde und Bekannte ging vom Rechner des fleißigen Journalisten aus. Kurz und gut, man hätte mit einer Massenveranstaltung rechnen müssen. Leider waren wohl die Massen weitgehend verhindert, besonders die meisten der Freunde und Bekannten von Journalist F. Künstler Irgendlink hatte geschwänzt, um nur einen zu nennen. Die Arbeitskollegen verdrängten die Lesung voll und ganz, waren aber im Nachhinein ganz wild auf ein signiertes Freiexemplar des literarischen Meisterwerks. Doch zum Glück gab es auch Erfreuliches zu berichten. Unter den immerhin mehr als 15 Anwesenden waren zu finden:

erfolgreiche Lesung
Verleger B….

erfolgreiche Lesung
Verleger H….

erfolgreiche Lesung
Busfahrerin M., Hartz-IV-Vollstrecker M. und Medizinalassistentin H. ….

erfolgreiche Lesung
Und natürlich Patenkind A. und deren Mama, Freundin F. ….

Alle freuten sich auf das Kommende Ereignis. Journalist F., oder besser gesagt, Autor F. , fühlte sich in seiner neuen Rolle etwas ungewohnt. Normalerweise organisiert er Veranstaltungen oder er kritisiert sie. Aber selbst als Solokünstler vor dem Publikum zu agieren, das gab es in dieser Form noch nie.

erfolgreiche Lesung
Etwas skeptisch testet Journalist F. den Autorenstuhl in der Buchhandlung F. ….

erfolgreiche Lesung
Doch dann legte er endlich los: „Es war einmal vor langer Zeit ein Mädchen, das hatte ständig ein rotes Käppchen auf, das ihm seine Großmutter geschenkt hatte…“

erfolgreiche Lesung
“… und so lief es durch den Wald und suchten den Wolf. Doch der war genauso verschwunden wie heutzutage die Braunbären …“

erfolgreiche Lesung
Atemlos hörte das Publikum der spannenden Geschichte von Autor F. zu ….

erfolgreiche Lesung
Am Ende erhielt Journalist F. viel Applaus und einen Blumenstrauß von Patenkind A.

erfolgreiche Lesung
Und alle eilten zum Warentisch, um eines der begehrten Bücher käuflich zu erwerben.
26.6.06 22:53


Journalist F. wird reich und berühmt

Journalist F. ist im Stress. Eigentlich ist er das immer, denn die Information der Menschen hat Vorrang vor persönlichen Belangen. Trotzdem will der fleißige Zeitungsschreiber, Autor und Kunstfotograf die geneigten Leserinnen und Leser des Journalistenblogs nicht darüber in Unkenntnis lassen, dass er bald endgültig reich und berühmt wird.

Quellen des Reichtums
Eines der beiden im Eifelstädtchen P. ausgestellten Kunstfotos von Fotograf F…

Vier Tatsachen weisen in diese Richtung:

1. Autor F.s Erfolgsroman "Allee der Schatten" ist endlich wieder lieferbar, da die zweite Auflage die Druckerpresse verlassen hat und an den Handel ausgeliefert wurde.

2. Am 22. Juni wird Journalist F. seine erste Lesung veranstalten. Ort wird die Buchhandlung Friedrich sein, hier im Städtchen S. angesiedelt. Nähere Daten werden folgen. Für diese Lesung wird Autor F. auch seine erste Künstlergage erhalten. Die muss er allerdings in ein Essen mit seinem Verleger und Agenten, dem Fotografenmeister B. investieren.

3. Eine Besprechung des Erfolgsromans "Allee der Schatten" wird im Saarländischen Rundfunk, Fernsehen gesendet werden. Den Zeitpunkt wird Autor F. noch verraten. Auch die Adresse, an die man anschließende Beileids- und Trostschreiben schicken kann.

4. Im Juli beginnt die große Kunstausstellung der Vereinigung europäischer Künstler in Eifel und Ardennen, die seit mehr als 30 Jahren besteht und ziemlich renommiert ist. In dieser Ausstellung im Eifelstädtchen Prüm wird man auch zwei künstlerische Arbeiten von Fotokünstler F. vorfinden, so die Entscheidung der kritischen Ausstellungsjury. Die werden auch im Ausstellungskatalog abgedruckt.

Quellen des Reichtums
Das andere der beiden im Eifelstädtchen P. ausgestellten Kunstfotos von Fotograf F…

Kurz und gut: dem Weltruhm steht nichts mehr im Wege!
20.5.06 18:12


Journalist F. wird gef?hrlich

Weihnachten, o du sch?ne Zeit! Besonders die Weihnachtsfeiern im Betrieb haben es Journalist F. angetan. Denn dort trifft man sich mit netten Kolleginnen und Kollegen und kann endlich einmal plaudern, ohne st?ndig von begehrlichen B?rgerinnen und B?rgern gest?rt zu werden. Auch in diesem Jahr war es wieder so weit und das Kulturamt des St?dtchens S. begab sich in ein nettes Ausflugslokal, um zu speisen und zu kl?nen.

Begegnungen 2.
Alle zusammen warten vergeblich auf den Nikolaus.

Allerdings hatte man sich in diesem Jahr noch viel mehr lustige Dinge einfallen lassen. In erster Linie die Kulturdamen nat?rlich, denn man sagt dem weiblichen Geschlecht ja nach, es sei deutlich kreativer als seine m?nnlichen Pendants. So waren die Vorbereitungen f?r den gro?en Tag schon seit Wochen im Gange, wie man erst jetzt erstaunt erfahren konnte. Auf einem Ort, der normalerweise nur f?r die Damenwelt zug?nglich ist, hatte man n?mlich eine Liste aufgeh?ngt, auf der (angeblich anonym) alle M?nner des Amtes einer detaillierten Beurteilung unterzogen wurden. Da gab es unter anderem den "gr??ten Macho", den "Frauenschwarm", den "f?rsorglichsten Kollegen" zu w?hlen. Und derjenige mit den meisten Punkten in einer Kategorie erhielt eine Urkunde. Auch Journalist F.

Begegnungen 2.
Kollegin Sch. verk?ndet die Sieger des M?nnertests. Alle h?ren gespannt zu. Die M?nner zudem auch v?llig fassungslos.

Allerdings in einer ?berraschenden Disziplin. Man w?hlte den r?hrigen, f?rsorglichen und abgrundtief liebensw?rdigen Journalisten n?mlich ? die Leserinnen und Leser des Journalistenblogs werden es kaum glauben ? zum "gef?hrlichsten Mann des Kulturamts". Hier der Beweis:

Begegnungen 2.
Eine tolle Urkunde ziert in Zukunft die Wand von Journalist F. Direkt neben dem Diplom "weltber?hmter Autor" und "weltber?hmter Fotok?nstler".

Tats?chlich erwies sich Journalist F. dann tats?chlich als h?chst gef?hrlich. Denn er hielt eine kurze Lesung aus seinem gerade erschienen Roman. Auf vielfachen Wunsch, aber ohne Garantie auf ausbleibende geistige Sch?den. Die Reaktionen waren interessant:

Begegnungen 2.
Chefin R. und Abteilungsleiter R., beide hinten rechts im Bild, erstarrten w?hrend des Zuh?rens. Warum, Journalist F. fragte nicht nach.

Begegnungen 2.
Kollegin B. und Kollegin R. tauschten Blicke. "Soll das wirklich ernst gemeint sein, liebe Kollegin R.?" "Ich f?rchte ja, liebe Kollegin B."

Begegnungen 2.
Kein Wunder, der war schon immer etwas wunderlich!

Begegnungen 2.
Zum Gl?ck ist in meinem Kaffee heimlich ein guter Schuss Cognac. Sonst w?re es nicht zu ertragen, was Journalist F. da liest! Skandal?s!

Begegnungen 2.
Kollegin K. verlie?t anschlie?end das Urteil. "Dieser Mann ist zu Recht gef?hrlich. Vorsicht! Und er soll zudem Kontakt zu Wissenschaftler Frankendlink haben!" Trotzdem wollten alle das Buch kaufen. Journalist F. hat schon die Lieferung geordert.
20.12.05 23:03


Journalist F. kann endlich weltber?hmter Autor werden

Ein altes Sprichwort lautet: was lange w?hrt, wird endlich gut. Oder zumindest fertig, was das Buch von Journalist F. betrifft. Denn "Allee der Schatten" ist endlich gedruckt und wird gerade ausgeliefert. Seit gestern h?lt der zuk?nftig weltber?hmte Autor F. ein Exemplar in H?nden. Ein etwas zwiesp?ltiges Gef?hl.

Vielleicht geht es ja allen Autoren so. Es ist ein Gef?hl der Endg?ltigkeit. Denn jetzt kann nichts mehr ge?ndert werden. So und nicht anders pr?sentiert sich das Produkt geistiger Erg?sse den geneigten Leserinnen und Lesern und damit auch der ?ffentlichkeit. Keine Chance mehr, Verbesserungen und Korrekturen einzuf?gen. Jetzt ist man ausgeliefert.

Galerie
Es ist vollbracht: das erste gedruckte Exemplar von "Allee der Schatten" liegt vor!

Und: es liest sich anders, wenn es gedruckt und gebunden ist. Anders, als man es vorher auf dem Computerbildschirm wahrgenommen hat. Selbst, wenn das zuk?nftige Druckergebnis noch so perfekt in Bits und Bytes umgesetzt worden ist und somit der Wirklichkeit ganz nahe kommt. Ein Buch ist eben ein Buch. Und ein Bildschirm ein Bildschirm. Vor diesem sitzt man gerade und brav. Mit dem Buch zieht man sich gem?tlich in eine Ecke zur?ck, liest, staunt, schweift mit den Gedanken ab, verarbeitet das Gelesene um dann wieder zu erfahren, wie es weitergeht.

Alles in Allem, ein merkw?rdiges Gef?hl, das erste, selbstverfasste Buch in H?nden zu halten. Ganz ordentlich mit Strichcode und ISBN-Nummer versehen. Ganz, wie es auch in jeder Buchhandlung derzeit erh?ltlich ist. Und auch bei Amazon.de. Aber das nur am Rande.

Galerie
"Allee der Schatten" ? ein Auszug aus dem gedruckten Exemplar

Zudem ein weiterer, ungeahnter Schock ?ber den gestressten Journalisten hereingebrochen ist. Bei der feierlichen ?berreichung des B?ndchens durch Verleger B. verk?ndete dieser, stolz l?chelnd: "Ich war gerade in der Buchhandlung F. im St?dtchen S. Die nehmen das Buch nat?rlich ins Sortiment. Und wollen unbedingt, dass du eine Lesung dort machst!" Hatte etwa der verehrte Verleger dieses Angebot gemacht? Nein, Buchh?ndler K. wusste beim Lesen des Autorennamens sofort, um wen es sich handelt. Und kam daher selbst auf die Idee der Lesung in seinen Verkaufsr?umen.

Galerie
"Allee der Schatten" ? noch ein Auszug aus dem gedruckten Exemplar

Aber da sollte Autor F. doch froh sein, dass er so bekannt ist! Wird jetzt mancher Leser und manche Leserin des Journalistenblogs ausrufen. Doch die Sache ist deutlich komplexer. Fangen wir die Sache von ganz vorne an. Eigentlich ist es das Ideal von Journalist F., ganz einsam in einem Haus zu wohnen, das fernab aller Menschen inmitten eines gro?en, dunklen Waldes liegt. Dort m?chte er, ab und an in ebenso feiner wie ausgew?hlt kleiner Gesellschaft seine Tage fristen. Die Realit?t sieht allerdings v?llig anders aus. Gut, das Journalistendomizil erf?llt beinahe die voran genannten Anforderungen. Aber sowohl im Beruf als Journalist wie auch als Kulturorganisator ist es stets notwendig, sich in Gesellschaft vieler Menschen zu begeben und dort zu kommunizieren. Nichts da mit Ruhe und Abgeschiedenheit.

Galerie
Verleger B. knipst den verbl?fften Autor F.

Aber zumindest in seiner Fantasie beh?lt sich Journalist F. vor, den Traum von seiner stillen, unauff?lligen Existenz zu f?hren. Und glaubt daher gerne, dass ihn eigentlich gar niemand kennt. Oder zumindest nicht beachtet. Daher schockiert es schon ein wenig, wenn Buchh?ndler K. beim Lesen des Namens auf einem kleinen, unauff?lligen B?ndchen sofort wei?, um wen es ich beim Autor handelt. Denn es beweist schmerzlich die eigentlich v?llig logische Tatsache, dass Journalist F. wesentlich bekannter ist als er normalerweise erfolgreich verdr?ngt.

Galerie
"Allee der Schatten" - Roman von Autor F., erschienen im Geistkirch-Verlag. Ein ideales Geschenk f?r nur 12,80 Euro. Gern gesehen auch unterm Weihnachtsbaum. Hier das prachtvolle Exemplar vor dem Rathaus des St?dtchens S.

Und die Sache mit dem Buch wird ihre Kreise ziehen. Nicht, dass es ein Bestseller werden wird. Wohl kaum. Aber der Verlag wird an die Presse gehen. Und vielleicht finden sich ja Kollegen, die eine Rezension schreiben wollen. Davor f?rchtet sich nat?rlich jemand, der normalerweise auf der anderen Seite des Schicksals steht. Der Kritiker wird pl?tzlich kritisiert. Die Ordnung der Welt also verkehrt. Wie auch immer, der Schritt ist gegangen. Und wenn es dem Journalisten zu wohl ist, dann wird er eben Autor und Fotok?nstler. Nur Wissenschaftler F. wird es hoffentlich niemals geben!
10.12.05 19:45


Journalist F. wird weltber?hmter Autor

Niemals h?tte Journalist F. gedacht, wie anstrengend und zeitaufw?ndig es ist, ein Buch zu schreiben. Nun gut, er hatte es bef?rchtet und sich daher lange Zeit um ein solches Vorhaben gedr?ckt. Aber irgendwann im Leben kann man nicht mehr verdr?ngen, sondern man muss tun. Auch ein Buch schreiben. Wie bereits im Weblog von Ende April berichtet, handelt das Buch vom Gutshaus Belitz. Der Text ist jetzt fertig und die Produktion l?uft auf Hochtouren. Der Titel wird wie folgt aussehen:

Bunte Ansicht
Der Titel des neuen Bestsellers von Journalist F. Vorbestellungen werden angenommen.

Zuvor waren nat?rlich umfangreiche Recherchen notwendig. Auch vor Ort. Beispielsweise auf der Freitreppe des Gutshauses, das ?brigens ab 11. Oktober wieder im Mittelpunkt einer neuen Reality-Soap stehen wird. ?Gutshaus 1927? hei?t das Epos und beschreibt einen Sommer w?hrend der ?Goldenen Zwanziger?, in den wenigen Jahren zwischen den Weltkriegen also, in denen es ziemlich stabil und friedlich in Deutschland zuging.

Bunte Ansicht
Gutsbesitzerin B. und der saarl?ndische Verleger B. vor dem Haupteingang von Belitz

Leider wird den geneigten Leserinnen und Lesern des neuen Erfolgsromans aus der Feder von Journalist F. einige der spannendsten Szenen vorenthalten bleiben. Die Verleger wollten partout keinen Mord, kein Blut, keine Ketten. Schade, es w?re so spannend geworden. Daher muss man wohl auch in Zukunft mit den Geschichten aus Frankendlinks Labor Vorlieb nehmen.

Daf?r aber wird viel Geschichtliches zu lesen sein. Es ist eben die fiktive Geschichte dieses Gutshauses in den Jahren 1914 bis 1933. Viel h?tte man noch schreiben k?nnen, es w?re ein wahres Mammutwerk geworden. Vorausgesetzt, Journalist F. w?rde die Schriftstellerei hauptberuflich betreiben. Aber seine sonstigen Verpflichtungen sind bekannterma?en zeitintensiv, so dass f?r das Schreiben von Erfolgsromanen nur wenig Zeit und Muse bleibt.

Bunte Ansicht
Trotzdem, Journalist F. ist zufrieden, wie man auf diesem Bild unzweifelhaft erkennen kann.

Nach Erscheinen des Buches, das ?brigens in jeder Buchhandlung ?ber das Verzeichnis lieferbarer B?cher bestellt werden kann, wird es zum Preis von 14,80 Euro zum Verkauf angeboten. Ein Tipp zu Weihnachten gewisserma?en?

Weitere Informationen auch beim Geistkirch-Verlag
1.10.05 00:30





Verantwortlich für die Inhalte ist der Autor. Dein kostenloses Blog bei myblog.de! Datenschutzerklärung
Werbung