Die geheimen Tagebücher des Journalisten F.
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Journalist F. nimmt ab

Journalist F. verk?ndet neue Di?tregeln

Die Wisschenschaft macht st?ndig Fortschritte. Auch im Bereich der Ern?hrungslehre. Journalist F., immer am neuesten Stand der Forschung interessiert, m?chte an dieser Stelle die neuesten Erkenntnisse der Di?twissenschaft auch den geneigten Leserinnen und Lesern des Journalistenblogs nicht vorenthalten.

Hier also zehn ebenso ?berraschende wie einleuchtende Ergebnisse jahrelanger Forschung:

1. Wenn man etwas isst und keiner sieht es, dann hat es keine Kalorien.

2. Wenn man eine Light-Limonade trinkt und dazu eine Tafel Schokolade isst, werden die Kalorien in der Schokolade von der Light-Limonade kompensiert.

3. Wenn man mit anderen zusammen isst, z?hlen nur die Kalorien, die man mehr isst als die anderen

4. Essen, das zu medizinischen Zwecken eingenommen wird, (z.B. hei?e Schokolade, Rotwein, Cognac, u. ?.) z?hlt NIE.

5. Je mehr man diejenigen m?stet, die t?glich rund um einen sind, desto schlanker wirkt man selbst.

6. Essen, das als ein Teil der interpersonellen Kommunikation verzehrt wird (Popcorn, Erdn?sse, Limonade, Schokolade u. ?.), auch beim Video/DVD-Schauen, im Kino oder beim Musikh?ren, enth?lt keine Kalorien, da es nicht als Nahrung aufgenommen wird, sondern ein Bestandteil des Kommunikationsprozesses ist.

7. Kuchen- oder Geb?ckst?cke enthalten keine Kalorien, wenn sie gebrochen und St?ck f?r St?ck verzehrt werden, weil das darin enthaltene Fett einem Vaporisationsprozess unterliegt, wenn es aufgespalten wird.

8. Alles, was w?hrend der Nahrungszubereitung von Messern, aus T?pfen oder von L?ffeln geleckt wird, enth?lt keine Kalorien, da es zentraler Bestandteil des Produktionsprozesses ist.

9. Nahrungsmittel gleicher oder ?hnlicher Farbe haben den gleichen Kalorieninhalt (z.B. Tomaten und Erdbeermarmelade, Pilze und wei?e Schokolade, Gurken und gr?ne Gummib?rchen u. ?.).

10. Tiefgefrorene Nahrungsmittel enthalten keine Kalorien, da Kalorien eine W?rmeeinheit sind. Lebensmittel, die im K?hlschrank aufbewart werden, sind zumindest als kalorienreduziert anzusehen.
8.1.06 03:11


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Journalist F. nimmt tats?chlich immer weiter ab

Abnehmen ist im Sommer nicht gerade angesagt. Offensichtlich sind die vermeintlichen und tats?chlichen Dicken derzeit damit besch?ftigt, das Maximum am All-inclusive-B?fett herauszuholen. Denn Geiz ist geil und Schn?ppchenjagd ist in. Wenn man schlie?lich schon 199 Euro f?r eine Woche Paradies bei 45 Grad ausgegeben hat, dann soll sich das auch lohnen. Wie auch immer, das Di?tkl?bchen ist derzeit h?chst ?bersichtlich gef?llt.

Nur dem permanenten Erfolg von Journalist F. bei seinen Abnehmbem?hungen ist es zu verdanken, dass dort nicht jeden Dienstag ein Totschlag im Affekt geschieht. Beispielsweise, wenn eine ?ltliche Dame undefinierbaren Alters mit Leidensmine dem Vortrag der Kl?bchenpr?sidentin lauscht. Besagte Dame ist gro?, eher hager mit einer bedeutsamen Nase ausgestattet und scheint sich irgendwie verirrt zu haben. Aber das ist ein Irrtum. Denn ihr Problem waren Esss?nden in der Vergangenheit. Beispielsweise der Verzehr von Trauben. Zugegeben, selbiges Obst hat deutlich mehr Kalorien als die meisten seiner Verwandten, doch kritisch wird es eigentlich nur, wenn die Leidenschaft des Kalorienverzehrs sich auf Schokolade, K?se oder fette W?rste konzentriert. Wenn Journalist F. bislang als einzige Schw?che Trauben auf seinem Speiseplan h?tte stehen haben, w?re er sicherlich schlank wie eine Gerte. Wie die abnehmfreudige Dame eben. Und wie alle Mitglieder des Di?tkl?bchens, die eigentlich gar nicht erst dort hingeh?ren, hatte die Traubenliebhaberin nat?rlich mehr Probleme als alle anderen. Ganz erstaunt war sie, dass auch Milch Kalorien hat. Ihre zweite Tods?nde im Bereich der kulinarischen Gen?sse. Fett habe sie schon immer vermieden, erkl?rt sie laut mit ekelverzerrtem Gesicht. Nur eben die Trauben. Und Lakritz. Sahnetorte, Schokolade, Kuchen und sonstige S??igkeiten, igitt. Journalist F. prophezeit, dass dieses Mitglied sp?testens in vier Wochen ein Fall f?r die Mumiendetektive im Discovery-Chanel sein wird.

Journalist F. gibt Tipps zum Abnehmen

Ein von seinen Kollegen h?chst angefeindeter Ern?hrungswissenschaftler hatte vor Jahren eine laut belachte Theorie entwickelt. Er behauptete, der Mensch h?tte einen intelligenten Darm und br?uchte eigentlich beim Essen nur auf seine Intuition zu achten, um sich richtig und gesund zu ern?hren. Das hei?t, wenn Hei?hunger auf Schokolade auftritt, dann fehlen dem K?rper gerade die Stoffe, die in selbigem, allseits verdammten Nahrungsmittel enthalten sind. Mittlerweile hat man festgestellt, dass in diesem Gedanken viel Wahrheit steckt und der Mensch offensichtlich tats?chlich ein inneres Gef?hl f?r Ern?hrung hat. Leider ist es den meisten von uns auf die eine oder andere Art verloren gegangen.

So qu?lt man sich dann mit schlechtem Gewissen und zwingt sich zum Verzehr scheu?lichster Produkte. Denn wie sagt Meg Ryan in dem ?beraus netten Hollywood-Film ?Kate und Leopold?, als es um eine Margarine zum Abnehmen geht: ?Das Zeug ist fettfrei. Es muss scheu?lich schmecken. Die Leute wollen das so.? Ja, Verzicht und darben quasi als Selbstbestrafung f?r vermeintliches Fehlverhalten. Kein Wunder, wenn da stets die Lust auf Verbotenes aufkommt und aus dem Hei?hunger auf eine Tafel Schokolade der regelm??ige Verehr gro?er Mengen industriell gefertigten Mastfutters wird! Die Konsequenz: einfach auf die innere Stimme h?ren und das essen, worauf man gerade Lust hat. Journalist F. hat die Erfahrung gemacht, dass dies nicht zu unkontrollierter V?llerei f?hrt, wie man vielleicht bef?rchten k?nnte. Sondern im Gegenteil, zu einem m??igen, aber lustvollen Umgang mit der Nahrung ohne Verzicht.
18.8.05 00:43


Journalist F. nimmt immer noch ab

Ja, die lieben Leserinnen und Leser des Journalistenblogs haben es sicherlich nicht f?r m?glich gehalten, aber Journalist F. nimmt immer noch ab. Mittlerweile exakt 9,3 Kilogramm, wenn sich das Di?tkl?bchenzeugnisheft nicht t?uscht. Das entspricht, um einen ebenso beliebten wie nervigen Di?tkl?bchenvergleich zu gebrauchen, 37 Butterp?cken im ?blichen 250-Gramm-Gebinde.

Bunte Ansicht
Das einsame Geh?ft ? Genversuchsanstalt und Erzeuger von Di?tkl?bchenprodukten

Das ist herzlich wenig im Vergleich zu den exakt 2,5 Tonnen Gewicht, welche alle Mitglieder des Di?tkl?bchens im ersten Halbjahr 2005 verloren haben. 10.000 Butterp?ckchen, aber das nur ganz am Rande vermerkt.

Wie auch immer, das Di?tkl?bchen geht allw?chentlich seinen gewohnten Gang. Am Ende jeder Unterrichtsstunde wird von der Gruppenleiterin gefragt, wer sich denn bis n?chste Woche eine Hausaufgabe vornehmen m?chte. Abnehmerin K. hatte letzte Woche verlautbart, sie wolle endlich ein weiteres Bl?mchen erhalten. Diese Auszeichnung wird im Zeugnisheft nach jeweils drei Kilo Abnahme vermerkt. Alle Anwesenden hielten den Atem an, als sie unter Zuhilfenahme der mathematischen Gesetze feststellten, dass dazu exakt zwei Kilogramm K?rperanteile der recht schlanken Dame verschwinden m?ssten. Wie zu erwarten, war die Entt?uschung gro? und die Tr?nengrenze fast erreicht, als jetzt das Ergebnis der Bem?hungen abgefragt wurde. ?Ich habe kein Bl?mchen bekommen!? schluchzte K. ?Mein Leben hat keinen Sinn mehr!? Als die Di?tkl?bchenpr?sidentin mitleidvoll fragte, wie viel Gewicht denn verloren gegangen sei, erhielt sie aufgrund des Schluchzens eine kaum verst?ndliche Antwort: ?1,7 Kilo!? Ausschreitungen und der Aufruf zur Lynchjustiz, der von mehreren der anwesenden Teilnehmerinnen lautstark verk?ndet wurden, konnte von der Kl?bchenpr?sidenten nur mit dem Versprechen ?Diese Woche zwei Schokoladenportionen extra f?r alle!? verhindert werden.

Bunte Ansicht
Abnehmen ganz einfach: statt Grillwurst und fettem Fleisch einfach durch das Treibhaus ?sen! Das gibt sogar noch extra Bewegungsbelohnung.

Und hier wieder der beliebte Extratipp f?r Abnehmwillige

Dass Schokolade, Schlagsahne und Butter ebenso wie Torte und Schweinebauch echte Kalorienbomben sind, wei? mittlerweile jedes Kind. Manch andere Lebensmittel, die beinahe harmlos daherkommen und von uns gerne einfach als kleine Zwischenmahlzeit vertilgt werden, sind jedoch weit erstaunlicher, was ihre Kalorienzahl anbelangt.

Neben wir doch einfach einmal einen Doppelwhopper mit K?se, angeboten von dem anderen f?hrenden Hamburgerbrater. Der ?bertrifft die Tagesration einer durchschnittlichen Dame, die Mitglied im Di?tkl?bchen ist, um f?nf Prozent. Eine T?te Chips (gro?), um 50 Prozent. Mit einem einzigen Rahmschnitzel bleibt f?r den Rest des Tages nur noch Salat, direkt vom Beet ge?st. Und eine putzige Rostwurst deckt immerhin zwei Drittel des Tagesbedarfs. Das Leben kann ganz sch?n grausam sein!
20.7.05 17:32


Journalist F. geht auf Safari

Alles hat damit angefangen, dass Patenkind A., Freundin F., dessen Mama, und Journalist F. gem?tlich zum sonnt?glichen Kaffeeplausch auf der Terrasse sa?en. ?Moment, ich muss nur noch schnell Babysitterin T. anrufen? sagte Freundin F. und erkl?rte im Verschwinden, dass morgen die Zeugniskonferenz bis in den Nachmittag anstehe und sich schlie?lich jemand um das Journalistenpatenkind k?mmern m?sse. ?Oh weh. Das wird aber langweilig. T. guckt immer nur Fernsehen? ? stellte Selbiges bek?mmert fest. ?Kein Problem?, meinte Journalist F. ?Ich habe Urlaub und hole dich von der Schule ab. Dann gehen wir einfach in den Zoo und machen uns einen gem?tlichen Nachmittag, w?hrend die liebe Mama in der Schule schwitzt!?

Eine schicksalshafte journalistische Rede, die dazu f?hrte, dass ich heute p?nktlich halb zw?lf vor der Schule stand und ihre Majest?t das Patenkind in mein Auto einlud. Zun?chst ging es zu einer renommierten Filiale eines bekannten Hamburgerbratinstituts. Dort bietet man seit Kurzem auch Men?s f?r Mitglieder des Di?tkl?bchens an. Ja, richtig, Journalist F. nimmt n?mlich immer noch ab. Das magere Gericht war geschmacklich zutiefst untypisch f?r das Traditionsunternehmen, nichtsdestotrotz aber ganz interessant. Eine weitere Neuerung hingegen soll zwar ebenso sensationell wie umweltschonend sein, stellte sich jedoch als v?llige Pleite heraus. Auf den sonst gewohnt hygienisch reinen Bed?rfnisanstalten des Restaurants war ein durch Werbezettel hochgradig gepriesenes System angek?ndigt, das ohne Wasser und Chemie die dort abgelegten Aussscheidungsprodukte fl?ssiger Art von der Bildfl?che verschwinden lassen sollte. Wie auf der Homepage www.urimat.com eindrucksvoll zu lesen, arbeiten Elektronik und Elektromagnete Hand in Hand, um dieses Wunder zu bewirken. Das journalistische Urteil: der Urimat bringt nostalgische Gef?hle und Erinnerungen. Denn der Geruch erinnert an die typische Ablaufrinne der Dorfkneipen in den 60er-Jahren. Wer?s mag? Abgesehen davon ist das Ger?t ?beraus frauenfeindlich, denn es ist speziell f?r Urinale auf M?nnertoiletten entworfen. Es f?rdert somit das Urinieren im Stehen und verhindert, dass auch Frauen umweltfreundlich entsorgen d?rfen.

Bunte Ansicht
Nur das Werbedisplay am oberen Ende des Beckens ist genial. Hier in einer zudem recht schr?gen Version?

Anyway, der Urimat war schnell vergessen und die Reise f?hrte zum fast menschenleeren zoologischen Garten. Gleich am Anfang ein paar Tiere, die nicht nur wegen ihrer rosa Farbe h?chst absonderlich wirken:

Bunte Ansicht

Danach erlebten wir beide schreckliche Reptilien, die einem gut gemachten Fantasyfilm h?tten entsprungen sein k?nnen:

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Nirgendwo sonst kommt man unseren n?chsten Verwandten so nah wie im Zoo. Das wird Patenkind A. sicher ebenso wie dieses Foto best?tigen:

Bunte Ansicht

Andere bleiben lieber fern:

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Wer keine Affen mag, kann sich auch an wertvolle Wassertiere halten. Hier ein s?ndhaft teurer Koy?

Bunte Ansicht

? oder ein putziger Seel?we.

Bunte Ansicht

Das Eis war wohl verdient! Patenkind A. l?sst es sich schmecken:

Bunte Ansicht

Wehe, es behauptet jetzt jemand, dass Artikel mit Kindern und Tieren immer dann gepostet werden, wenn einem gar nichts mehr anderes einf?llt. Abgesehen davon, neben nackten Frauen wirken die beiden erstgenannten Motive immer in der Werbung! Das ist erwiesen. Nun gut, nackte Frauen sind f?r Journalist F. eher ein Grund, ein Produkt nicht zu erwerben. Nackte M?nner hingegen...
18.7.05 23:16


Journalist F. geht nicht ins Freibad

Hitze, unertr?gliche Hitze. Warum ist es hierzulande im Sommer entweder 15 oder 35 Grad? Einen Mittelweg gibt es nicht. Aber halt, bevor Missverst?ndnisse entstehen: Journalist F. jammert nicht ?ber die Hitze. Wird er niemals, denn ein Eid an kalten, schneedurchdrungenen Wintertagen h?lt ihn davon ab.

Die meisten Menschen werden bei diesen Temperaturen kreativ, was ihre Freizeitgestaltung anbelangt. Sehr kreativ, denn sie gehen ins Schwimmbad. Nicht so Journalist F. Grunds?tzlich nicht. Warum, das zeigt die Geschichte eines Kollegen, der sich der Folter ausgesetzt hat.

Der Kollege, nennen wir ihn Journalist Z., berichtete also:

Ein Tag im Freibad .......

Ich packe so gegen 11 Uhr an einem freien Mittwoch mein Handtuch, ein Buch, eine Flasche ALDI-Mineralwasser und eine Flasche Sonnencreme ein und setz mich ins Auto.

Nat?rlich m?sste ich nicht mit dem Auto fahren. Ich k?nnte ja auch mit dem Rad fahren. Aber Rad fahren ist genauso zum Kotzen wie Stra?enbahn fahren ... und zu Fu? geht nun wirklich nicht!

Also, ich fahre zum Schwimmbad. Je n?her ich dem Schwimmbad komme, um so gr??er wird die Zahl der Radfahrer, die mit sonnigem Gem?t kreuz und quer nebeneinander und sowieso ?berall auf der Stra?e herumschlingern, die Sonnenbrille auf der Nase und tonnenweise Krempel im K?rbchen, wie zum Beispiel Luftmatratzen, K?hlboxen, Sonnenschirme oder ihren Nachwuchs.

Man k?nnte glauben, manche w?ren aus ihren H?usern vertrieben auf dem Weg in die Fremde ... aber nein, sie wollen tats?chlich nur einen Tag ins Schwimmbad. In tiefem Vertrauen auf den lieben Gott und meine Geduld rauschen sie also unkoordiniert vor meinem Auto herum ... aber ich lasse mich nicht entmutigen und suche einen Parkplatz. Schatten w?re toll. Am besten nicht zu weit weg. Ich suche ungef?hr eine halbe Stunde und stelle mich dann siebeneinhalb Kilometer vom Eingang entfernt gegen die Fahrtrichtung im absoluten Halteverbot auf einen sonnendurchfluteten Radweg, den die oben erw?hnten Bekloppten komischerweise eisern ignorieren.

Vor der Kasse steht eine riesige Menschenmenge. Darunter auch f?nf ?ltere Herren in Team Telekom-Outfits, die lauthals verk?nden, dass sie nach 20 Kilometer Rad fahren jetzt noch 25 Bahnen schwimmen werden ... Interessante Triathlon-Variante: mit dem Fahrrad ins Schwimmbad, mit dem Krankenwagen wieder zur?ck. Drei Teenies zw?ngen sich durch die Reihe nach vorn. Auf meinen freundlichen Hinweis, sie sollten sich doch bitte hinten anstellen, antwortet einer mit einem ebenso freundlichen: "Halt doch die Fresse,Schwuchtel!".

Aber ich freu mich einfach nur weiter auf das k?hle Nass und passe nebenbei auf, dass mir im Gedr?nge keiner den Geldbeutel klaut. An der Kasse mache ich meinen Anspruch auf Erm??igung geltend. Die freundliche Dame bittet mich herein, l?sst sich Studentenausweis, Personalausweis, F?hrerschein, EC-Karte, Organspender-Karte, Impfpass und Geburtsurkunde vorlegen und unterzieht mich einem L?gendetektor-Test. Nachdem das BKA meine Fingerabdr?cke ?berpr?ft hat, gew?hrt man mir tats?chlich erm??igten Einlass in den Badespa?-Park!

Ich suche mir ein nettes Pl?tzchen auf der Wiese, lege mein original rotes Schwuchteltuch auf ein Ameisenloch und eine alte Portion Pommes und freu mich auf den sch?nen Tag. Die V?glein singen, die Kinder schreien und die Kids nebenan erfreuen das ganze Schwimmbad mit dem lieblichen Geschrei von Rammstein, welches aus ihrem Gettoblaster dr?hnt. Dann erfreue ich die Bienen und Wespen, indem ich mich von Kopf bis Fu? mit einer pampigen stinkigen Sonnencreme einschmiere. Sofort summen sie lustig um mich herum ... Ach, das Leben ist sch?n!

Nachdem ich mich eine halbe Stunde in der Sonne ger?kelt habe, bekomme ich langsam Durst und greife zu meinem Wasser. Als ich gerade trinken m?chte, donnert mir ein Fu?ball lustig hinten auf die Birne, was dazu f?hrt, dass ich mir am Flaschenhals ein noch lustigeres kleines St?ck vom Schneidezahn abschlage ... Ich drehe mich um und da steht. So ein Zufall! Das sympathische kleine Arschkind vom Eingang! Entschuldigend sagt der Kleine zu mir: "Gib mein Ball her, du Missgeburt!" Da kann ich nat?rlich nicht nein sagen und werfe ihm den Ball zu....

Im Schwimmbad ist es echt toll! Doch ein Schluck Wasser konnte mich nicht wirklich erfrischen. Zeit f?r einen Sprung ins k?hle Nass! Nachdem ich einen netten Mann neben mir darum gebeten habe, doch ein Auge auf meine Sachen zu haben, w?hrend ich schwimme, schlendere ich zum Becken. Hier ist es toll! Viele kleine Kinder rennen herum. Eins rennt mir mit dem Kopf in die Eier und f?ngt an zu heulen. Die Mutter schreit mich ein wenig an, was mir einfiele, so einfach am Becken vorbeizugehen, wenn ihr Kind da herumtobt. Ja, das tut mir nat?rlich Leid ... h?tte ich auch wirklich besser aufpassen m?ssen.

Endlich bin ich im Wasser. Das ist echt sch?n! Das Sonnen?l von tausenden Leuten schillert auf der Wasseroberfl?che, durch die chlorver?tzten Augen scheint die Welt in einen lieblichen Schleier geh?llt. Ich tauche unter und genie?e gerade den Wechsel zwischen kaltem Wasser und warmem Pipi, als mir ein nettes kleines Kind vom 3-Meter-Brett auf den R?cken springt. Als ich japsend auftauche, um mich zu entschuldigen, sehe ich, dass es ja genau das gleiche Kind wie eben war! Hach wie nett! Hoffentlich hat es sich nicht wehgetan! Es h?rt auch tats?chlich gleich auf zu weinen, nachdem ich ihm meine Uhr geschenkt habe. So ein liebes Kind! Raus aus dem Wasser, zur?ck zum Platz.

Als ich dort ankomme, ist der nette Nachbar, der ein wenig auf meine Sachen aufgepasst hat, nicht mehr da. Mein Geldbeutel auch nicht. Daf?r aber sein Hund, der gerade mein Schnitzelbr?tchen frisst, um danach in meinen Turnschuh zu schei?en. Netter Hund! Eigentlich bin ich sehr ausgeglichen ... aber jetzt ist es doch langsam genug.

Ich packe meine Sachen zusammen und den bl?den Hund in die K?hlbox seines freundlichen Herrchens. Selbige lasse ich feierlich im Wellenbecken zu Wasser und schaue mir belustigt den wilden Ritt an, w?hrend ich ein paar Takte "Surfin USA" pfeife. Mit dem Handy des Herrchens rufe ich eine 0190-Nummer an und werfe es dann aufs Dach der Umkleidekabinen. Jetzt hab ich mich schon beinahe beruhigt.

Ich schlendere zu meinem Fu?ball-Freund, nehme ihm den Ball ab und schie?e ihn mit einem beeindruckenden Vollspann aus einem Meter Entfernung direkt in sein nettes Gesicht. Nachdem er blut?berstr?mt nach hinten umgefallen ist, nehme ich die Gelegenheit wahr, in seinem Rucksack noch ein kleines Feuerchen zu legen und mache mich auf den Weg zum Ausgang.

Als ich am Beckenrand vorbeikomme, sehe ich meinen Kumpel vom 3-Meter-Brett. Da der Bademeister gerade dabei ist, einen Telekom-Opa aus dem Becken zu fischen nutze ich den Moment, schnapp mir die Badehose des netten kleinen Schweinepriesters und h?nge sie nicht weit entfernt an einen hohen Ast.

Als ich am Ausgang ankomme, schau ich mich ein letztes Mal um: Der Fu?ball-Penner h?pft pl?rrend um seinen brennenden Rucksack herum das Feuer hat inzwischen auf benachbarte Bastmatten ?bergegriffen), die kleine Nervens?ge h?pft nackt unter dem Badehosen-Baum herum (umzingelt von kreischenden M?dchen) und der nette Nachbar sucht seinen Hund ... die fest verschlossene K?hlbox zieht immer noch ihre Bahnen im Wellenbecken und das Handy funkelt mir lustig vom Umkleidedach zu. Die Rechnung muss inzwischen bei etwa 198 Euro liegen. Als ich zum Auto zur?ckkomme, h?ngt ein Strafzettel dran. Ich nehme ihn ab, lese ihn aufmerksam durch und esse ihn auf. Dann steig ich in mein br?tend hei?es Auto und denke: Gar nicht so schlecht, so ein Besuch im Freibad.
Quelle: Autor unbekannt, per Email von Arbeitskollegen erhalten.
23.6.05 17:46


Journalist F. nimmt ab ? Folge 6

Wie schnell doch die Tage vergehen. Manchmal kommt es mir vor, als wenn jeden Tag Di?tkl?bchen w?re. Anyway, die Besuche sind mit h?chst erfreulichem Ergebnis verbunden, denn das Gewicht nimmt kontinuierlich ab. Und das ohne Hungerkuren und massive Entbehrungen.

Leider war meine neue beste Freundin vom letzten Mal nicht da. Vielleicht hat sie die Zielabnahme von 800 Gramm auch schon erreicht und konzentriert sich jetzt darauf, den Jojo-Effekt zu vermeiden. Daf?r kam aber Ersatz in Form eines ziemlich ?ltlich aussehenden Ehepaares. Sie klein und zierlich, er gr??er und weit massiver. Sie ziemlich doof und einf?ltig, er nicht schlauer, aber mit Riesenmundwerk. Abnehmer W. kommt hingegen mittlerweile ohne Ehefrau, wei? trotzdem viel zu berichten. Beispielsweise vom letzten Samstag: "Jooo, dooo hann isch dann die ganz Wuch mei Kalorie gespart und die waare nooo sex Schoppe und zwee Schwenkbroode schon verbraucht. Doo hann isch gedengt, jetzt iss alles egal und hann ??nfach so weidergmacht. Unn trodzdem hann ich abgenomm!" (f?r alle, die die saarpf?lzischen Idioms nicht m?chtig sind: Ich habe die ganze Woche meine Kalorien aufgespart, aber die waren nach sechs gro?en Bier und zwei St?ck gegrilltem, fettem Schweinefleisch aufgebraucht. Ich dachte mir, es hat jetzt alles keinen Zweck mehr und habe dann mit Essen und Trinken in gleicher Weise weiter gemacht. Trotzdem habe ich heute einen Erfolg auf der Waage verbuchen k?nnen) Viele Wege f?hren offensichtlich nach Rom.

Journalist F. gibt Di?ttipps ? heute: die Sache mit dem Salat

Salat gilt schlechthin als das Lebensmittel f?r eine Di?t. Und zwar am besten ausschlie?lich Salat. Ein kleines Steak ab und an noch dazu. Nat?rlich alles fettfrei und z?h, damit man lange kauen muss. Kein Wunder, wenn so viele Di?ten scheitern.

Eines steht fest: ohne den reichlichen Verzehr pflanzlicher Nahrung wird keine Di?t Erfolg auf der Waage zeigen. Allerdings wird Rohkost v?llig ?berbewertet. Der menschliche Organismus hat wenig ?hnlichkeit mit dem eines Meerschweinchens und daher wird rohe Nahrung nur schwer verarbeitet. Verdauungsprobleme sind die Folge. Und verschiedene, wichtige N?hrstoffe k?nnen aus ungekochter Nahrung kaum oder gar nicht aufgenommen werden. Zudem, wenn keinerlei Fett zugef?hrt wird, das es erst m?glich macht, bestimmte Vitamine aufzuspalten und somit dem K?rper zug?nglich zu machen. Also geh?rt zur Ern?hrung auch gekochtes oder ged?nstetes Gem?se. Mit einer leckeren, nicht allzu fetten, aber nicht kalorienfreien So?e zubereitet. Der Erfolg wird sich nicht nur auf der Waage einstellen.


14.6.05 23:55


Journalist F. nimmt ab ? Folge 5

Menschen, die jammern und st?hnen, sind unattraktiv. Zumindest werden sie von ihren Mitmenschen ganz unbewusst so eingesch?tzt. Denn jeder von uns w?nscht sich das Alphatier zum besten Freund. Und Alphatiere jammern nicht. So kann aus dem h?bschesten Kerlchen schnell ein reichlich h?ssliches Entlein werden. Daher sei hier vermerkt: Journalist F. jammert nicht, sondern deckt nur Tatsachen und Skandale auf! Doch das nur am Rande nebenbei bemerkt.

Das Di?tkl?bchen macht wieder Spa?! Langsam kommen die granatenharten Abnehmdamen wieder ins Spiel. Schon beim Schlangestehen vor der Waage entdeckte Journalist F. beim j?ngsten Kl?bchentreffen seine neue beste Freundin. Ein etwas 25 Jahre altes, mageres Etwas auf d?nnen Beinchen, Brille, Frisur und Gesicht lie?en auf eine Radikalprotestantin schlie?en, engagiert im ?Strickkreis f?r ?ltere?. Es war anzunehmen, dass hier ein so genanntes Diamantmitglied auf die Waage steigt, das zuvor 20 Kilo abgenommen hat und jetzt seit einem Jahr sein Gewicht h?lt. Irrtum, Herr Journalist! ?Muss ich jedes Mal bezahlen, oder nur, wenn ich wirklich komme?? lautete ihre Frage an die Kl?bchenleiterin mit d?nner, aber trotzdem alles durchdringender Piepsstimme. Im selben Tonfall fragte sie wahrscheinlich ihre Familie ?Hast du heute schon das Neue Testament studiert?? oder ?Lass den Kaffee weg, Kamillentee ist gottgef?lliger!" Wie auch immer, es stellte sich heraus, dass Di?tfreundin W., so ihr Name, erst das zweite Mal zum Kl?bchentreffen erschienen ist. Wer hat die Waage manipuliert, dass so jemand hier die Menschheit nerven darf?

Und das tat Di?tfreundin W. nat?rlich nach Kr?ften. Zuerst habe sie mal alle gef?hrlichen Lebensmittel aus dem K?hlschrank entfernt. Paprika in ?l eingelegt, Oliven und eine nicht n?her bestimmte Menge von Restlyonerwurst. Weg damit. Wohin? Wahrscheinlich per Paket an die armen Negerkinder in Afrika. ?Toll, lobte die Kl?bchenleiterin nicht ganz ?berzeugend. Und was hat ihr Mann dazu gesagt?? ?Nichts!? lautete die kurze, aber sehr bestimmte Antwort. War wahrscheinlich f?r den Herren besser so, bevor er die n?chste Nacht auf der Kartoffelkiste im Keller schlafen musste. Strafe muss sein, steht schon im Alten Testament: Auge um Auge, Zahn um Zahn, gegen freches Mundwerk hilft nur Rohrstock und Peitsche. Viel wollte Di?tfreundin W. noch wissen. Wie sie den Jojo-Effekt verhindern kann, wie sie ausschlie?t, dass sie im Urlaub auch nur ein Gramm zunimmt, wieso Kartoffeln und Nudeln auf dem Speiseplan des Di?tkl?bchens st?nden. Das w?re doch ein Skandal und Grund genug, den w?chentlichen Obulus kr?ftig zu k?rzen.

Derart angeregt, traute sich auch so manch andere Dame, mit schlauen Fragen und Tipps vorzupreschen. ?Ich esse nur noch einen Apfel am Tag. Alles andere ist zu viel, da kann man nicht abnehmen, unm?glich.? ?Ich habe jetzt dreizehn Kilo abgenommen, auf meiner Waage, die geht anders und nach der richte ich mich.? ?Ich habe viel zu wenig Sport gemacht. Kein Wunder, wenn ich nur ein Kilo weniger wiege. Jeden Tag 23 Kilometer gejoggt, aber am Dienstag waren es nur 18!? Es nimmt also alles eine dramatische Wendung! Wie wird es weiter gehen? Man darf gespannt sein?

Journalist F. gibt einen neuen Di?ttipp

Trinken ist das A und O des Abnehmens. Nein, keine harten und weichen Alkoholika sind damit gemeint, die das Hungergef?hl ebenso wie den Verstand bet?uben. Vielmehr solch gesunden Dinge wie Mineralwasser und Kr?utertee. Und genau hier liegt das Problem. W?sserchen und hei?es Wasser mit leichtem, weitgehend geschmacklosem Farbzusatz geh?ren f?r die meisten Menschen ebenso zur Di?t wie Salat und Rohkost. Nur, wer diese Dinge zu sich nimmt und sonst gar nichts, kann wirklich abnehmen, so die landl?ufige Meinung.

Eine wunderbare Methode also, ganz schnell die geplante Umstellung der Ern?hrung aufzugeben und zu sagen: ?Hat ja doch alles keinen Wert!? Damit man mich nicht falsch versteht: wer zwei oder drei Kilo vermeintlichen Speck an ung?nstigen Stellen loswerden will, soll sich wirklich von Wasser (ohne Kohlens?ure!) und Salat (ohne ?l) ern?hren. Das hebt die Stimmung und unterst?tzt den psychologischen Effekt. Real w?re hier n?mlich meist nur mit Skalpell und Fettsaugpumpe beizukommen. Doch zur?ck zum Thema.

Es gibt auf dem Markt eine ganze Menge durchaus schmackhafter, kalorienarmer Getr?nke, man muss nur die Etiketten lesen. Wer jetzt entsetzt die Augen weitet und weise den Kopf mit der Bemerkung ?Die ganze Chemie da drin!? sch?ttelt, sollte bedenken: Auch Askese kann Spa? machen und verl?ngert erfahrungsgem?? das Leben. Was f?r ein Leben das ist, steht auf einem anderen Blatt.

Nun noch zur Trinkmenge: 20, besser noch 40 ml pro Tag und Kilo K?rpergewicht. ?Hurra!? werden jetzt die 42-Kilo-Damen unter der verehrten Leserschaft des Journalistenblogs jubeln. Denn nach Adam Riese w?rden 800 ml Getr?nk reichen, um den Tagesbedarf zu decken. Irrtum: Mindestens 1,5 Liter sind notwendig, um K?rper und Geist am Funktionieren zu halten. Und wer abnehmen will, tut dies nicht ohne eine Fl?ssigkeitszufuhr, die sicher der 40-ml-Marke n?hert.

preisbloggen
17.6.05 09:43


Journalist F. nimmt ab ? Folge 4

Es w?re auch zu sch?n gewesen, um wahr zu sein. Die ersten Treffen des Di?tkl?bchens verliefen erstaunlich friedlich. Keine wirklich dummen Fragen, keine aufdringlichen Magers?chtigen. Verd?chtig eben. Das hat sich jetzt ge?ndert. Eine alte Freundin ist zur?ckgekehrt. Frau O. Insgesamt knapp sechs Kilo abgenommen und schon das Zielgewicht erreicht. Vor ungef?hr eineinhalb Jahren. Jetzt hat sie 200 Gramm zugenommen und ist in Panik zur?ck in den Scho? des Di?tkl?bchens gekrochen. Wie kaum anders zu erwarten, sie f?hrt das gro?e Wort. Schildert ihren m?rderischen Kampf gegen die Pfunde, hat abenteuerliche Theorien ?ber das Kalorienz?hlen und gibt diese lautstark zum Besten. "Gestern habe ich zwei ?pfel gegessen. Ich k?nnte heulen. Keine Disziplin. Zur Strafe g?nne ich mir die n?chsten vier Wochen nicht einmal einen Di?tkl?bchenschokoriegel!" Wer kann da die Tr?nen unterdr?cken, wer hat da kein Mitleid mit dem leidenden Gesch?pf?

Am Ende der Kalorienlehrstunde m?ssen die neuen Mitglieder nach vorne kommen. Das ist immer so, denn sie werden in Privataudienz von der Kl?bchenleiterin empfangen und in die geheimen Lehren des Abnehmens eingeweiht. Drei ebenso faltige wie verh?rmte ?ltliche Damen dr?ngen gespannt in die erste Reihe. Auf den ersten Blick erkennt man: die haben seit Jahren nichts mehr au?er Obst und Gem?se gegessen. Wahrscheinlich steigen sie jetzt auf Eiwei?drinks um, denn nur so ist noch eine Abnahme zu erwarten. Sie, liebe Leserinnen und Leser des Journalistenblogs, wissen das bereits. Und d?rfen auf die weitere Entwicklung der drei Grazien gespannt sein.

Der heutige Di?ttipp: Warum es ohne Obst und Gem?se nicht geht.

Viele Menschen mit Gewichtsproblemen m?gen einfach kein Obst und erst recht kein Gem?se. Daher versuchen sie auch, ihre reduzierte Nahrung ohne solchen Qu?lereien durchzuf?hren. Das geht in der ersten Zeit auch gut, dann aber folgt ein Stillstand, nichts geht mehr. Kein Wunder, denn ohne die Zufuhr ausreichend pflanzlicher Nahrung mag der K?rper einfach nicht auf Dauer sein Gewicht verlieren. Daher f?hrt kein Weg an Obst und Gem?se vorbei.
Aber: der Mensch ist kein Kaninchen, auch nicht der abnehmende. Daher ist ein ?berma? an angeblich so gesunder Rohkost zwar psychologisch trickreich, suggeriert er doch das intensivste Gef?hl, etwas f?r die schlanke Linie zu tun. Doch massive Verdauungsprobleme sind meist die einzige Folge des Gr?nfutterverzehrs. Gekochtes Gem?se als Erg?nzung hilft, diesen Zustand zu verbessern. Und nicht vergessen: immer etwas Fett zur pflanzlichen Kost, sonst k?nnen die Vitamine nicht vom K?rper erschlossen werden.
2.6.05 01:57


Journalist F. guckt schon wieder Kabarett

Kaum ist die Auswahl der Wettbewerbsteilnehmer vorbei, geht?s gleich weiter mit einem Kabarettisten, der diese Phase seiner Karriere l?ngst ?berwunden hat. Mehr als 800 Menschen dr?ngten sich gestern Abend in die Stadthalle des Heimatst?dtchens S. Bis auf den allerletzten Platz ausverkauft. Das gibt es nur selten. Wie jetzt, bei Volker Pispers.

Kulturorganisator zu sein hat einen gro?en Nachteil. Man arbeitet immer dann, wenn andere Freizeit haben. Statt Feiertag und am Abend zuvor ein gem?tliches Treffen n?chtlichen Biergarten gibt es Jurysitzungen und Veranstaltungen. Wer glaubt, es g?be daf?r an anderen Tagen Freizeit, irrt gewaltig. Schlie?lich leben wir hier im Aufsteigerland und da wird gearbeitet, was die Zeit hergibt. Naja, ich will mich nicht beschweren. Fr?her gab es schlimmere Berufe. Gallerenstr?ftling zum Beispiel.

Aber zur?ck zum Thema. Volker Pispers macht politisches Kabarett und zwar von der ganz b?sartigen Sorte. Rund dreieinhalb Stunden lang und trotzdem kurzweilig. Und er ist ein sehr interessanter Mensch, wie sich nachher w?hrend des Plauschs bei Bier und Wein herausstellt. Er macht seit 20 Jahren Kabarett, erz?hlt er. Und seit exakt dieser Zeit bekommt er immer wieder zu h?ren, dass gerade jetzt die Zeit ja ideal f?r Kabarettisten ist, Kabarett schreibe sich ja praktisch von selbst. Das gibt zu Denken. Und l?sst wenig Platz f?r Hoffnung.
27.5.05 16:13


Journalist F. nimmt ab ? Folge 3

Wieder ist Dienstag und wieder ist Di?tkl?bchen angesagt. Derzeit ist in der Abendgruppe nicht allzu viel los. Morgens und nachmittags offensichtlich mehr, wie die Statistik mit den w?chentlichen Abnahmen zeigt, die deutlich sichtbar neben der Gruppenleiterin aufgebaut ist.

Die Waage zeigt weiterhin erfreuliche Tendenzen. Doch es ist abzusehen, dass neben einer Umstellung der Ern?hrung ein gewisses Ma? an sportlicher Bet?tigung notwendig sein wird, um den Erfolg auf Dauer zu garantieren. Vielleicht werde ich mein Fahrrad reaktivieren, das im Keller ?berwintert hat. Sicher muss man es technisch auf Vordermann bringen, aber da f?llt mir doch ein ber?hmter Blogger ein, der mir dabei helfen k?nnte.

Wie auch immer, die Dominanz der Damen beim Di?tkl?bchen scheint nicht mehr so ?berm?chtig wie fr?her. Immerhin vier M?nner sind Mitglied. Fr?her war Journalist F. der einzige. Einer davon war fr?her Leistungssportler, wie er erz?hlt. Tja, o Tempora o Mores oder Tempus fugit, wie der Lateiner zu sagen pflegt. Im Moment ist von der einstigen Leidenschaft rein fig?rlich nichts mehr zu sehen. Aber daf?r gibt es ja das Di?tkl?bchen. Der andere m?nnliche Abnehmwillige ist Vegetarier und pflegt bei Grillabenden Tofuw?rstchen auf den Grill zu legen. Die haben es rein kalorienm??ig aber ganz sch?n in sich, was eine genaue Kalkulation erforderlich macht. Typ Nummer drei ist die eine H?lfte des mehrfach besungenen Ehepaars R. Die zweite und wahrscheinlich bessere H?lfte blieb dem Kl?bchentreffen unentschuldigt fern. Das wird sicherlich Konsequenzen auf der Waage haben, wie zu vermuten ist. Nummer vier schlie?lich ist Journalist F., der dem Treiben heute erstaunlich gelassen folgen kann.

An dieser Stelle soll auch in Zukunft ein Di?ttipp stehen. Heute: wie man bei Lebensmitteln Schlankheit suggeriert: Die Bezeichnungen sind ebenso vielf?ltig wie viel versprechend: light, Di?t, kalorienarm, Wellness, Balance ? das muss schon ein wahrer T?lpel sein, der bei einem solch verlockenden Nahrungsmittelangebot nicht schlank wird. Aber Vorsicht ist angesagt! Light hei?t eigentlich gar nichts und kann wenig Kalorien, wenig Alkohol oder wenig Koffein bedeuten. H?rt sich aber gut an. Genau wie Balance, ein noch schwammigerer Begriff, der nur noch von Wellness getoppt wird. Wellnessgetr?nke sind n?mlich meist hochkalorische Mixturen, denen merkw?rdige Ingredienzen wie Nieswurzextrakt, Kaktus?l oder Minzkonzentrat zugef?gt worden sind. Kalorienarm ist da schon genauer. Mindestens 40 Prozent weniger N?hrstoffe muss ein Produkt enthalten als ein vergleichbares mit vollem Kaloriengehalt. Nehmen wir als Beispiel Schokolade. Eine Hundertgrammtafel hat rund 500 Kalorien, die ? rein hypothetische - Lightversion immerhin noch 300. Alles ist eben relativ, wie schon Einstein festzustellen pflegte.
25.5.05 23:16


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