Die geheimen Tagebücher des Journalisten F.
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Über das Bloggen

Journalist F. besucht das Sommerfest im Königshaus

Manche Skandale sind noch skandalöser, als man es sich vorstellen kann. Beispielsweise, wenn ganz und gar blaublütige, ja sogar königliche Familien ganz inkognito unter uns leben. Doch Journalist F., bekannt für seine unglaublichen investigativen Fähigkeiten, deckt auch das unmöglich Scheinende auf. So besuchte er jüngst das Sommerfest der molwanischen Herrscherfamilie und erlebte royale Prachtentfaltung, wie man sie heutzutage nirgends mehr anzutreffen glaubte. Offiziell nannte sich das Fest "Konfirmation der Familie M. aus Sch." Doch die Wahrheit war eine ganz andere, wie die heimlich aufgenommenen Fotos des investigativen Journalisten eindeutig beweisen. Allerdings werden die geneigten Leserinnen und Leser verstehen, dass Journalist F. aus Gründen der absoluten Geheimhaltung weitgehend auf jede Namensnennung der abgebildeten Personen verzichtet hat. Die adeligen Titel sind jedoch echt, großes Journalistenehrenwort

Königsparty
"Das ist doch Harz-IV-Vollstrecker M.!" werden die geneigten Leserinnen und Leser des Journalistenblogs jetzt rufen. Weit gefehlt. In Wahrheit handelt es sich um Baron von M., hier mit Königin N. und Prinzessin M. bei der Begrüßung der adligen Gäste.

Königsparty
Prinzessin M. traut vereint mit ihrem Patenonkel, dem Viscount von S. Die beiden haben ein inniges Verhältnis und die junge Prinzessin vertraut ihrem väterlichen Freund alle Geheimnisse an.

Königsparty
Zwei ebenso schweigsame wie royale Gäste: der alte König, Vater von Königin N. und dessen Bruder, der Großherzog von S. haben immer wichtige Regierungsgeschäfte zu besprechen.

Königsparty
Links vorne die Königinmutter mit ihrer neuen Liebe, dem Förster aus dem H.-Wald. Dass diese Verbindung nicht ganz standesgemäß ist, gehört zu den gerne gehörten Gerüchten in königlichen Kreisen. Doch wo das Herz spricht, da fallen alle Standesschranken.

Königsparty
Die Königinmutter mit ihren beiden wohlgeratenen Töchtern: Königin N. und Prinzessin C., jetzt auch als Gattin von Baron M. die Baronin von M. Man kennt sie auch unter ihrer bürgerlichen Tarnung als Busfahrerin M.

Königsparty
Prinzessin M. und der geheimnisvolle Prinz. Es ist nicht zu übersehen, dass beide eine herzliche Liebe verbindet. Werden bald die Hochzeitsglocken läuten?

Königsparty
Auch der junge Königssohn und Bruder von Prinzessin M. scheint auf Freiersfüßen zu wandern. Aus Palastkreisen ist zu vernehmen, dass die Zahl seiner Verehrerinnen ungeahnte Höhen erreicht haben soll.

Königsparty
Prinzessin M. beim traditionellen Tortenschnitt. Wer das erste Stück des königlichen Gebäcks erhält, der tritt als nächste Person vor den Traualtar, so heißt eine alte Überlieferung, die bis ins Mittelalter reichen soll und die sich noch immer bewahrheitet hat. Wenngleich man zu manchen Zeiten etwas gewaltsam nachgeholfen haben soll.

Königsparty
Die Schwester von Königin N., die leider durch unvorhergesehene Schicksalsschläge zum eher verarmten Adel gehört. Daher wurde eine Sammlung zugunsten der armen Verwandten unter den hochwohlgeborenen Gästen veranstaltet.

Königsparty
Ist das das geheimnisvolle Verlobungsfoto des geheimnisvollen Prinzen?

Königsparty
Oder ist es das?.

Königsparty
Königin N. fährt gerne sportlich. Auch die königliche Karosse wird von den Fahrkünsten der hohen Dame nicht verschont.

Königsparty
Das offizielle Gruppenfoto des königlichen Sommerfestes. 2000 Jahre Hochadel sind hier vereint.

Königsparty
Die kleinste Prinzessin mit ihrem Lieblingshund aus der royalen Terrierzucht ihrer Mutter..

Königsparty
Ein Gruppenfoto der Monarchenfamilie. Links König K., danach Königin N., die beiden Prinzessinnen und der junge, gutaussehende Prinz, Schwarm aller adligen Jungfrauen.

Königsparty
Prinz T., Sohn des Herzogs von Sch. ist eine große Hilfe für Königin N., wenn es um die Terrierzucht geht, die neben dem sportlichen Fahrstil zu den Hobbies der Monarchin gehört.

Königsparty
König K. gibt sich volksnah und übernimmt die Rolle des Mundschenks. Hier schenkt er gerade einen edlen Tropfen aus den königlichen Kellern aus.

Königsparty
Die Ähnlichkeit des geheimnisvollen Prinzen (links) mit dem amtierenden Fürsten des Expiratenstützpunkts M. ist verblüffend. Der Fürst hat bereits zwei unehelich gezeugte Kinder anerkannt. Folgt bald das dritte, dieses Mal ein Prinz und Nachfolger? Das würde auch Prinz T. (rechts) freuen. Er würde dem geheimnisvollen Prinzen sofort in dessen neues Fürstentum folgen, wie es in gut unterrichteten Kreisen vermutet wird.
11.6.06 23:45


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Journalist F. bietet unglaublichen Service für seine Leser

Das höchste Ziel eines Journalisten ist es, seine Leser zufrieden zu stellen. Dafür ist auch Journalist F. keine Mühe zu groß und keine Ausgabe zu hoch. Gerade erleben die geneigten Leserinnen und Leser des Journalistenblogs ein eindrucksvolles Beispiel. Denn es gibt eine neue Journalistenkamera, um noch bessere und investigativere Fotos machen zu können, welche die Wahrheit noch mehr erhellen, als das bereits bisher der Fall war.

Kamera
So sieht das neue Prachtstück aus.

Dabei handelt es sich um ein wahres technisches Wunderwerk. Nämlich um das Modell Panasonic Lumix LZ30. Acht Millionen Pixel bietet jedes Foto, das dank des 12-fach-Zooms auch ganz geheim aus weiter Ferne gemacht werden kann und trotzdem alle Details der Skandale festhält, die alltäglich dem Journalistenauge nicht entgehen. Extrem lichtstark und extrem teuer. Aber, wie bereits erwähnt, Journalist F. scheut für seine Leserinnen und Leser keine Kosten.

Kamera
Dunkelheit herrschte kurz vor 21 Uhr im Dörfchen E. Trotzdem gelang ohne Blitzlicht dieses Foto.

Hier kann man erste Ergebnisse sehen. Weitere werden in Bälde folgen. Und dabei wird es auch um die skandalträchtige Karfreitagsparty der berühmten K-WG im Nachbarstädtchen Z. gehen. Man darf gespannt sein!

Kamera
FH-Dozent J. und Künstler Irgendlink erstarren in Ehrfurcht vor der neuen Kamera. Bald gibt es weitere Fotos und investigative Berichte von der Party im Nachbarstädtchen Z.
16.4.06 19:17


Journalist F. versucht einen neuen Stil

Manchmal k?nnte man neidisch werden. Zum Beispiel auf andere Kulturjournalistenblogger. Da gibt es doch tats?chlich einen, der f?hrt sein Tagebuch nicht auf einer profanen Myblog-Ebene, sondern hat das elegante Ambiente der Welt-Homepage gew?hlt. 34 Jahre alt, gut aussehend und wohl einer der gefragtesten Musikkritiker derzeit. Reist stets um die ganze Welt und bloggt seine Erlebnisse in kleinen, eloquenten Episoden. Wer sich f?r so jemanden interessiert, schaue selbst: Kulturjournalistenblog

neuer Stil
Beneidenswert: Opernkritiker B.

Journalist F. will auch so was. Daher ?berlegt er gerade, ob der Stil des Journalistenblogs nicht einer gr?ndlichen ?berarbeitung bedarf. Hier ein paar Versuche. Die geneigten Leserinnen und Leser m?gen selbst urteilen.

Die Langeweile der K?niginnen
Heute war wenig los. Nachmittags zum Five o'Clock bei Queen Elisabeth. "Lillibeth," sagte ich nach dem dritten Ingwerkeks zu ihr, "Lillibeth, was gibt es sch?neres als eine nette Familie, wie Eure Majest?t sie hat!" Nat?rlich sprach ich das in bestem Oxford-English zu ihr, man wei? ja schlie?lich, was sich geh?rt. "Dear Journalist F." the Queen answered ? antwortete die Queen ? "But there is much trouble with the sons und daughters." Ja, das ist wahr, Kinder machen nicht nur Freude. Auch nicht das Konzert in der Carnegy Hall, das ich am Abend aus purer Langeweile besuchte. Auf der Herrentoilette traf ich Dirigent Barenboim und wir plauderten ?ber Mozarts Versuche, seine Cousine zu schw?ngern. Das Publikum musste warten. Aber manche Dinge stehen eben ?ber dem Profanen.

neuer Stil
Nur dezenter Schmuck f?r die Queen beim Kaffeeklatsch mir Journalist F.

Gequ?lter Theaterspa?
Theater ist heute auch nicht mehr das, was es einmal war. Das bewies ein Abend in Hamburg. Stickige Loge, das Publikum zum 70 Prozent Premierenabonnenten. Wie gew?hnlich. Auf der B?hne: Schillers R?uber. Zum F?rchten schlecht. Fast wie in der Provinz. Da lobe ich mir doch die H?user in Rom und Madrid. Dort wei? man noch, was Schauspielkunst ist. Keine Experimente mit Dilettanten. In der Pause mit Steven Spielberg telefoniert. Ihm empfohlen, statt Film einmal Theater zu machen. Er hat zugesagt.

Eine CD mit gro?en Liedern
Die Bedienung eines CD-Spielers macht umso mehr Spa?, wenn man ihm ordentliches Futter anbieten kann. So geschehen mit der neuesten Aufnahme von Maria Callas. Wie das m?glich ist? Ganz einfach, sie wurde von Madame G., dem gr??ten derzeitigen Gesangsmedium gechannelt und im Studio aufgenommen. Maria h?rt sich frisch an wie zu ihren Glanzzeiten. Ihre Mozartarien sind besonders exquisit, da unter der Aufsicht des Genies h?chstselbst einstudiert. Allerdings gibt es heute bessere Interpretationen der komplexen Ideen des Komponisten. Wenn er noch unter den Irdischen weilen w?rde, k?nnte man sagen, er hat sich selbst ?berlebt.

neuer Stil
Opernstar F., hier sieht er noch fit aus. Nach der Nacht mit Journalist F. war es anders.

Im Bett mit Opernstar F.
Heute morgen wach geworden und Tenor F. neben mir gefunden. War eine berauschende Nacht. Allerdings nicht musikalisch. Denn der gut aussehende junge Mann war nicht nur stimmlich etwas indisponiert. Das soll sich ?ndern, verspricht er beim Fr?hst?ck und fleht um eine wohlwollende Kritik. "Was soll ich wohlwollend kritisieren? Den Gesang? Unm?glich. Den Rest der Nacht? Das w?re L?ge!" Und Kritiker d?rfen nicht l?gen, wie Pr?sident Putin gesagt hat, als ich ihn letzte Woche zum Mittagessen besucht habe. Sein Kollege George W. Bush hingegen setzt mehr auf Dialektik, wie er mir beim Abendessen des selben Tags gestand. "Mr. President!" I told ? erz?hlte ich ? "We all must do our best!" Wie wahr meine Spr?che doch immer wieder sind.
14.2.06 23:17


Journalist F. bloggt bis Finnland

Edel sei der Blogger, schreibfroh und gut. Diese M?r geht um die Welt und jeder denkt, man blogge um des Bloggens Willen. Das ist grundlegend falsch. Denn die Zugriffsstatistiken sind es, f?r die ein Blogger N?chte am Rechner verbringt, waghalsige Fotoaktionen unternimmt und unter Lebensgefahr investigiert.

Normalerweise kann man nur die Anzahl der Besucher sehen. Und wenn man Gl?ck hat, erbarmt sich eine freundliche Leserin oder ein freundlicher Leser des Journalistenblogs zu einem Kommentar. Dann wei? man auch, wer das war.Der Rest ist Schweigen, grausame Anonymit?t. Journalist F., den man auch in gewissen Kreisen Mr. Marple nennt, hat etwas Besseres gefunden. Einen Webcounter auf der Blogpage. Doch der z?hlt zun?chst auch nur die Zugriffe.

Aber p?nktlich um Null Uhr zehn wird es spannend. Dann erh?lt man n?mlich die Tageszusgriffstatistik per Email. Und die beiinhaltet zumindest die Domains der einzelnen neugierigen Blogleserinnen und -leser. Erstaunliches kommt dabei zutage. Das Journalistenblog wird von zwei Schweizer Bloglesern genutzt und zwar regelm??ig. Ein anderer ist an der Hochschule f?r Bildende K?nste in der Landeshauptstadt S. angesiedelt. Es gibt Menschen aus G?ttingen, Baden W?rtemberg, ja sogar aus Finnland und der T?rkei, deren Zugriff auf die Journalistentageb?cher verzeichnet wird. Einzig die Adresse der Universit?t Texas ist eindeutig zu identifizieren. Das ist Sprachwissenschaftler M., der neue Verehrer von Journalist F., der ?brigens kurz vor Weihnachten per Jet in der Journalistenwohnung eintreffen wird. Doch zur?ck zum Thema.

Sch?n zu wissen, dass man weltweit Aufmerksamkeit erregt. Aber es qu?lt. Wer um Himmels Willen sind die Leute, die Tag f?r Tag einen Blick auf die investigativen Seiten mit Berichten ?ber Kultur und verr?ckte Wissenschaftler werfen? Das w?re doch Thema f?r ein gro?es Blogforschungsprojekt!
7.12.05 13:58


Journalist F. wird nominiert

Wer h?tte das gedacht? Heute wurde das erste Zwischenergebnis des Blogwettbewerbs der "Zeit" ver?ffentlicht und tats?chlich befindet sich ein Artikel von Journalist F. noch im Rennen um die begehrten Preise. Es handelt sich dabei um den Eintrag "Journalist F. nimmt ab - Folge 5" .

Neben dem sich geehrt f?hlenden Journalisten sind noch promisc, 500 Beine und thinkabout aus der Myblog-Gemeinde f?r die Endbewertung nominiert. Dr?cken wir den Dreien heftig die Daumen!
28.6.05 23:28


Journalist F. erlebt den Blogangriff

Eben kam doch tats?chlich ein h?chst merkw?rdiger Text in mein G?stebuch. Nat?rlich anonym, wie es sich f?r anst?ndige, feige Spammer geh?rt. Eine(r), die/der ihre/seine Zeit mit dem Schreiben folgender Zeilen vergeudet und der nichts, aber auch wirklich nichts verstanden hat. Denn Schreiben bedeutet f?r manche Menschen eben Freude. Es erf?llt, macht Spa?, entspannt und ist einfach nur unglaublich sch?n. Es ist Teil eines guten Lebens und h?lt garantiert nicht vom Nachdenken ?ber dessen Sinn ab. Im Gegenteil. Schwer zu verstehen f?r jemanden, der vielleicht eher mathematisch begabt ist. Aber der Schreiber bleibt eben anonym. Schade. Wie auch immer, hier der Eintrag:

"Journalist F. schmei?t sein Leben weg

Jeden Tag schreibt er Berichte und Tagebucheintr?ge. Er sitzt an seinem Computer.
Wann wacht er auf? Wann stellt er sich die Frage: "Warum bin ich auf dieser Welt?"
Wie viele Stunden investiert er in seinem Hobby?
Was VERDAMMT NOCHMAL HAST DU davon? Spa?? Gl?ck? Freude?
Wieso NUTZT du deine ZEIT nicht und LEBST Dein Leben und konzentrierst dich darauf ein GUTES Leben zu F?hren?
Wann ?nderst du dein Leben? - In ein paar Jahren BIST du TOD! bin ich TOD! sind alle TOD die du kennst!
Warum SITZT DU ALSO HIER VOR EINEM BILDSCHIRM UND STARRST AUF EIN PAAR BUCHSTABEN, anstatt vielleicht das einzige richtige in diesem sooo KURZEN Leben zu machen: Deine Mitmenschen lieben und helfen und, falls du gl?ubig bist, beten.
Achte auf dein K?rper, mache Sport, geh in die Natur - er ist das GRAB deiner SEELE!
ABER BITTE, VERGEUDE NICHT DEINE SOOO KURZE FREI-ZEIT VOR DEM BILDSCHIRM!

Wir werden ?lter und verlieren unsere k?rperlichen und geistigen Kr?fte - Was bleibt dir dann, wenn du nicht mehr f?hig bist zu schreiben? Was bleibt dir wenn du nicht mehr f?hig bist zu leben?"


Anmerkung: oben die von den gr?bsten Rechtschreibes?nden befreite Version. Orginal im Journalisteng?stebuch.

Als Gegenattacke folgt gleich ein umfangreicher Eintrag zum Thema "Journalist F. geht in die Orgelfabrik"!
26.6.05 21:37


Journalist F. und der unerm?dliche Einsatz f?r die Kunst

"Eigentlich bin ich im Stress. Ich muss noch die H?hner f?ttern, die Kohlpflanzen ersetzen, die die Galeristenhunde ausgegraben haben, ebenso den toten Vogel beerdigen und dann muss ich noch Kunst machen, nat?rlich!" K?nstler Irgendlink h?rte sich wirklich gestresst an am Telefon. "Das kannst du nicht machen. Du musst doch mit zur Ausstellungser?ffnung deines neuen Galeristen!" gab Journalist F. zur Antwort. "Ich hole dich um halb sieben ab."

Wenn ich es recht ?berdenke, hat Galerist B. vielleicht Recht, wenn er mir ein gewisses Dominanzverhalten unterstellt. Obwohl ich es eher als gro?e ?berzeugungskraft bezeichnen w?rde. Wie auch immer, nachdem das letzte Huhn auf dem einsamen Geh?ft hoch ?ber dem Nachbarst?dtchen Z., nahe der Kreisstadt H., in seinen Stall getrieben worden war, ging es los zur Ausstellungser?ffnung in die Filialgalerie des Galeristenpaares in den Barockflecken B. Dort erwartete uns eine ganze Menge illustrer Kunstfreunde, unter ihnen zahlreiche K?nstlerinnen und K?nstler, welche die Werke ihres ausstellenden Kollegen nat?rlich kritisch in Augenschein nehmen wollten. W?hrend des bunten Treibens noch eine Runde Digitalfotobingo gespielt. Die Regeln sind einfach: jeder fotografiert jeden gleichzeitig und wer zuerst abdr?ckt, hat gewonnen.

Bunte Ansicht
K?nstler Irgendlink, Galeristin B. und Gro?k?nstler N. beim Fotobingo

Bereits um halbneun waren die umfangreichen Weinvorr?te gepl?ndert, was den Vorteil hatte, dass sich die Schar der Vernissagebesucher langsam, aber sicher aus den Kunsthallen entfernten. "Gehst du noch mit zu uns? Wir plaudern noch ein wenig." schlug Galeristin B. vor. "Nur, wenn ihr noch eine Karotte oder einen Apfel habt, von wegen den strengen Vorschriften meines Di?tkl?bchens!" entgegnete Journalist F.

Nach solcherart getroffenen Absprachen ging es dann in die Hauptgalerie der B.'s. Die versprochene Karotte gab es tats?chlich. Dank der kulinarischen Kreativit?t der Galeristin allerdings in Form eines k?stlichen asiatischen Reisgerichts. "Ich mache heute gar nichts mehr!" beschloss Galerist B. und dirigierte die sonst ihm zustehende Aufgabe des Feuermachens an K?nstler Irgendlink. "Feuermachen hat viel mit Testosteronen zu tun." erkl?rte er. "Je mehr man davon hat, desto besser brennt der Holzofen." Eine wichtige Aussage, die Journalist F. nachdenklich werden lie?. Erstens: wie schlecht muss es um den Spiegel der m?nnlichen Geschlechtshormone bei Galerist B. bestellt sein, dass er es so sorgsam vermied, am Feuermachen zu scheitern? Und zweitens: Irgendlinks Feuer brannte, dass es eine Freude war.

Nach dem Essen ?ber wichtige Dinge diskutiert, w?hrend die Hunde B. und O. gen?sslich an ihrem Schweineohr kauten, das Journalist F. als Hundekenner regelm??ig zur Bestechung mitzubringen pflegt. Das Feuer prasselte immer noch verf?hrerisch im Holzofen. Man sprach in erster Linie Blogangelegenheiten. "Buzi ist ein Mann!" verk?ndete Galeristin B. pl?tzlich unvermittelt. Niemand wagte sich auf eine solche Ungeheuerlichkeit zu antworten. Nur der mutige Journalist F. entgegnete: "Ja, und sie ist identisch mit dem Gegenpapst Commandatinus. Alles ein und die selbe Person." "Lass uns nach Wien fahren, zum ?berpr?fen!" der Vorschlag von K?nstler Irgendlink fand einstimmigen Zuspruch. Die Reispl?ne sind schon weit ausgereift.
18.5.05 16:52


Journalist F. schreibt Gastbeitr?ge

Jetzt schl?gt's aber mindestens dreizehn! Journalist F. ist so vom Blogvirus infiltriert, dass er sogar schon Gastbeitr?ge f?r ander Blogs schreibt!

Und zwar f?r die Freiburgberlinstinkers.

Viel Spa? beim Lesen!
8.5.05 01:28


Journalist F.s Mausib?rchen guckt Schmuddel-TV



Endlich. Mausib?rchen ist besch?ftigt. Dank Premiere und dem Beate-Uhse-Kanal. So kann ich gefahrlos bloggen, ohne st?ndig zensiert zu werden. Kaum auszudenken, was passiert, wenn er erf?hrt, dass ich auch gestern einen Balkon mit dem Hochdruckstrahler bearbeitet habe. Scheint sich bei mir derzeit zu einer Manie zu entwickeln.



Wer h?tte gedacht, dass ich die Journalistentipps zur Hitparadenerst?rmung derart f?r Furore sorgen? Offensichtlich hat jemand oder jemandin die Tipps beherzigt und als Sexyhexi auf Anhieb Platz 50 der begehrten Charts erobert. Beeindruckend. Manche neuen Blogs scheinen ebenfalls verd?chtig. Namen wie Bibabumsbiene geben dem Trend des Girlieblog-Fakens neuen Auftrieb.



Bunte Ansicht

Mausib?rchen guckt Schmuddel-TV und Journalist F. kann in Ruhe schreiben



Schade nur, dass die Sache nicht wirklich aufzukl?ren ist. Der Unterschied zwischen Satire und Wirklichkeit ist so minimal, dass die Satire manchmal weniger unwahrscheinlich klingt als die wahren Erlebnisse der Bloggerinnen. Wie auch immer: Bloggen macht Spa? und verhilft zu ganz neuen Einblicken in die Seele der Mitmenschen.



Halt, wird jetzt so mancher sagen! Das ist nicht wahr. Die Cyberwelt unterscheidet sich von der Realit?t. Hinter dem Bildschirm sitzen doch gew?hnlich nur introvertierte, beziehungsgest?rte Menschen. War einmal, vielleicht. Seit gestern habe ich die Erkenntnis. Denn M?nner im wirklichen Leben sind in der T?tigkeit des Partnersuchens genauso n?rrisch und gest?rt wie die im Online-Chat. Warum sollte es auch anders sein?
29.4.05 17:02


Journalist F. gibt Ratschl?ge f?r die Myblog-Charts



50.000 Blogger sind bei Myblog.de registriert. Eine beachtliche Zahl, selbst wenn man davon ausgeht, dass die H?lfte davon auf den w?rdigen Blogfriedhof geh?rt. Denn so manches Individuum, das den neuesten Trends hinterherhechtet, stellt wohl nach kurzer Zeit fest, dass Bloggen geistige Anstrengung erfordert und es nicht reicht, wie beim Clubbing einfach h?bsch auszusehen, um die Aufmerksamkeit der Massen zu erreichen. Und den Jubel besagter Massen zu lesen, wollen nat?rlich (fast) alle BloggerInnen, die noch aktiv dabei sind. H?chstes Gl?ck: ein Eintrag in den Myblog-Charts, in der heiligen Liste der 50 meistgelesenen Blogger. Wenngleich sich auch hier manchmal leise, ketzerische Zweifel aufdr?ngen. Beispielsweise, wenn man sich die Frage stellt, wie ein passwortgesch?tztes Wegblog von null auf sagen wir mal Platz 30 steigen kann.

Wie auch immer, eine Analyse der erfolgreichsten Bloggs hat mich einige Regeln aufstellen lassen, wie man zum Alphablogger, zur Alphabloggerin werden kann:

Programmiere HTML-Designs f?r Myblog. Mache sie attraktiv, sch?n und f?r jeden zug?nglich.

Kein allzu guter Rat, ich wei?, wenngleich sehr erfolgreich. Also noch Mal von vorne:

1. Sei weiblich, zwischen 14 und 17 Jahre alt (oder tu wenigstens so, merkt eh keiner, ob deine Angaben stimmen...).

2. Verziere deine Seite mit Pokemons, Mausib?rchen, Hintergrund Rosa. Alternativ auch existenzialistisches Schwarz mit d?steren Gothik-Comics.

3. Gib dir einen aussagekr?ftigen Namen, der auf jeden Fall mit "i" endet. Also Schmulzi, Bromschi, Fickifacki, Schlamiwampi. Das klingt putzig und macht p?dophil angehauchte Myblogkonsumenten schier wahnsinnig...

4. Alternative: w?hle einen m?glichst verruchten Namen: "Immer bereites B?rchi", "ich will's jeden Tag", "immer bereit", "Teensexdomina", "ruf-mich-an!!!"

Bunte Ansicht

Journalist F. und sein Mausib?rchen entwickeln neue Strategien f?rs Bloggen

5. Verzichte bei deinen Texten auf jede literarische Qualit?t. In der K?rze liegt die W?rze, zumindest bei den Texten. Hier ein paar Textvorlagen:

? Schei?tag heute. F?hle mich so mies wie nie. St?ndig gekotzt. Was hat das Leben f?r einen Sinn?

? Mathe geschrieben. Dicken Sch?del von drei Tagen Sauforgie mit Michi, Machi und Schlumpsi. Schei?lehrer.

? Ich sehne mich nach dir, mein Mausischatz. Schei?kerl.

? Blut, ich will blut sehen. Schei?blut.

? Jeden Monat das selbe. Schei?kerle, haben das Problem nicht. Bin immer vierzehn Days von der Rolle. Muss kotzen.

? Krank im Bett. Konnte keine Englischarbeit schreiben. Werde wohl von der Schule fliegen. Warum hilft mir keiner? Schei?schnaps!

? Geile Party. Mit vier M?nnern rumgemacht. Drei Flaschen Schnaps gesoffen. Brummsch?del. Schei?leben.



6. Verbreite in der Schule das Ger?cht, dass du alle schl?pfrigen Abenteuer deines bislang 14-j?hrigen Lebens im Weblog auflisten wirst. Auch die mit den Lehrern. Lass unauff?llig die entsprechende Myblogadresse kursieren.

7. Du wirst die n?chsten Wochen zwar von allen gehasst, aber daf?r warst du einmal in den Charts. Wow! Cool! Sch...

Wer jetzt denkt, Journalist F. dreht durch, der schaue sich gem?tlich einige Seiten in den Charts an und ziehe seine eigenen Schl?sse... Viel Spa? bei den Depri-Erlebnissen dauermenstruierender Teenager!
26.4.05 15:46


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