Die geheimen Tagebücher des Journalisten F.
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Journalist F. investigiert im Gesundheitswesen

Lange hat Journalist F. nicht mehr gebloggt. Das hatte seinen Grund. Denn der fleißige Investigator ist in ein undurchdringliches Dickicht aus Skandalen und Geheimnissen eingetaucht, in das deutsche Gesundheitswesen. Diese Aufgabe ist so wichtig, dass Journalist F. sogar von der Ärzteschaft als Kulturorganisator frei gestellt wurde. Und so muss das Kulturamt im Städtchen S. seit zwei Monaten ohne den engagierten Krisenmanager auskommen. Doch dazu später mehr.

So muss Journalist F., jetzt unter dem Tarnnamen Patient F., drei Mal die Woche in den Klinikalltag eintauchen und dort erstaunliche Dinge investigieren. Die Idee zu diesem umfangreichen Projekt, das den fleißigen Journalisten wohl noch die nächsten Jahre beschäftigen wird, entstand eigentlich eher zufällig bei einer Routineuntersuchung beim Hausarzt Dr. B. Der stellte nämlich bei einer Untersuchung einer größeren Blutprobe fest, dass bestimmte Normwerte radikal und unerlaubt überschritten waren. Besonders die Zahl, die auf die Gesundheit der Nieren hinweist, hatte bereits erschreckende Höhen erreicht. „Das wäre doch eine gute Gelegenheit, die neue Gesundheitsreform auf Herz und Nieren zu überprüfen!“ schlug Dr. B. vor. Nicht ahnend, in welch teuflisches System Journalist F. hineingeraten würde, sagte der jetzt mit dem Namen Patient F. versehene Investigator zu.

In den ersten Wochen gestaltete sich die Aktion als Forschungsprojekt erster Klasse. Denn seit Januar gelten ganz andere Abrechnungsmodalitäten für Ärzte. Ein chronisch kranker Patient bringt deutlich mehr einnahmen als ein vergleichsweise minimalmalader. Mit gestempelten Papieren ausgestattet, die Patient F. als Chroniker auswiesen, ging die Odyssee durch die Praxen entlang der Barockstraße los. Zum Glück hatte Kulturorganisator F. viele Überstunden angesammelt, die wohl mit ein Grund für den besorgniserregenden Gesundheitszustand waren. Daher war es nur logisch, dass genau diese Überstunden, die krank gemacht haben, auch zur Wiederherstellung der Gesundheit benutzt werden sollten.

Viele Stunden in stickigen, überfüllten Wartezimmern verbrachte Patient F. in dieser Zeit. Immer gewappnet mit den Dokumenten, die dem betreffenden Arzt ein hohes Honorar versprachen. Kurz und gut, bereits nach kurzer Dauer wurde aus Patient F. der kritische Patient F., der mit den Diagnosen und Therapievorschlägen der Gesundheitsarbeiter ganz und gar nicht einverstanden war. Daher sprach er eines Tages zu Doktor B.: „Überweiset mich zu den Königen der Medizin, in die Uniklinik nach H.!“ Zunächst geschockt über ein solches unglaublich scheinendes Ansinnen, sah der gut aussehende Doktor dann doch ein, dass in diesem Monsterkrankenhaus die besten Aussichten auf investigative Erkenntnisse bestehen.

Bereits zwei Tage später bekam Patient F. einen Termin in den heiligen Hallen der Heilkunst. Dort traf er auf die überaus kompetente und sympathische Ärztin Dr. M. Die sagte zwar im Grunde nichts anderes als ihre gestressten Kollegen in den Arztpraxen, aber irgendwie waren ihre Aussagen fundierter und glaubwürdiger. Schnell hatte die fleißige Medizinerin erkannt, dass Patient F. ein absoluter Technikfreak ist und schlug vor, zukünftig die Gesundheit ihres Patienten einer komplexen, hochmodernen Maschine zu überantworten. Um sich mit diesem Gerät vertraut zu machen, sollte Patient F. erstmals in seinem fast 50-jährigen Leben einen stationären Aufenthalt in der Uniklinik absolvieren. Davon soll das nächste Kapitel berichten.
9.4.09 11:35
 


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Irgendlink / Website (9.4.09 21:21)
Aaah, ich verstehe, der multiple Herr F. bloggt im alten Blog weiter. Deshalb konnte ich ihn unter dem Namen Patient F. nicht finden.

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