Die geheimen Tagebücher des Journalisten F.
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Journalist F. im Männerparadies

Es ist zwar unglaublich, aber es gibt tatsächlich einige wenige Tage im Jahr, da Journalist F. so etwas wie Urlaub hat. Keine Kultur zu organisieren, kein Event zu investigieren. Einer dieser seltenen Augenblicke fand kürzlich statt. Und Journalist F. nutzte ihn, sich im fernen Städtchen S. über die Geheimnisse der Technik zu informieren. Mit dabei, Künstler Irgendlink. Eines hatten die beiden tapferen Kämpfer für die Wahrheit gemeinsam, sie wollten die Maschine finden, die alle Probleme lösen kann.

Wunderland der Technik – Paradies für Männer
Schon von außen zu erkennen: das Museum in S. ist ein Paradies für Männer.

Daher begab sich das investigative Duo in das Städtchen S., wo sich ein Museum ausschließlich für Männer befindet. Ein Traum, denn dort findet man Autos, Flugzeuge und Lokomotiven, nebenbei auch noch martialische Panzerfahrzeuge und anderen Tand aus den Labors der genialsten Ingenieure der Welt. Natürlich verbietet niemand einer Frau das Betreten der heiligen Hallen. Immerhin gibt es ja ein Antidiskriminierungsgesetz. Aber eigentlich ist Folter verboten. Ein Dilemma also für alle Männer, die ohne weibliche Begleitung nirgends hin dürfen.

Wunderland der Technik – Paradies für Männer
Eine rosa Stretchlimousine! Unglaublich, aber wie für homophile Männer gemacht. Eine Hommage an die Homophilie gewissermaßen.

Erstaunlichweise traf man plötzlich auf eine Gruppe jugendlicher Damen, die völlig missmutig und verzweifelt unter Aufsicht streng blickender Aufseherinnen die Hallen durchstreiften. So geht es also in deutschen Jugendstraflagern zu. Während die Mädchen ins Technikwunderland müssen, zwingt man die jungen Männer dazu, einen Tag im nächstgelegenen Schuh-Outlet-Center zu verbringen. Perfide Foltermethoden, keine Frage! Ein Fall für die Menschenrechtsorganisation A.

Wunderland der Technik – Paradies für Männer
Dahingegen ging es Künstler Irgendlink überaus gut. Schließlich war er der wichtigste Gast des Tages, wie das investigative Foto beweist.

So streifte man mit leuchtenden Augen zwischen alten Autos und rostigen Flugzeugen umher. Bewunderte die abstruse Fantasie amerikanischer Autobauer und die solide Wertarbeit deutscher Vorkriegsproduktion. Tatsächlich gab es auch eine ganze Abteilung, die ausschließlich Luxuslimousinen des 1000-jährigen Reichs zeigte, die von dessen ebenso berüchtigten wie weltbekannten Anführer H. gefahren wurden. Das ist Geschichte zum Anfassen.

Wunderland der Technik – Paradies für Männer
Genau in diesem schmucken Fahrzeug fuhr der damals heftig umjubelte, wenige Jahre später heftig verleugnete Staatsmann H. durch die Kreis- und Universitätsstadt H., neben der bekanntlich, das einsame Gehöft von Künstler Irgendlink liegt.

Natürlich fehlte es auch nicht an Resten des damaligen Kriegsgeräts. Doch in der Abteilung militärischen Spielzeugs war eine Rakete auf einer komplexen Abschussrampe interessant. Vor einem Vierteljahrhundert gingen viele Tausend Menschen auf die Straßen, um gegen die kostspielige Anschaffung genau dieser Gerätschaft zu demonstrieren. Heute steht das millionenschwere Projektil als Schrott im Museum. Zum Glück ungebraucht. Gut rost! Kann man da nur sagen!

Wunderland der Technik – Paradies für Männer
Heute nur noch Schrott, vor wenigen Jahren eine Bedrohung für die ganze Menschheit: eine P.-Rakete.

Aber das Museum wartete noch mit anderen Sensationen auf. Zum Beispiel zwei Überschalljets, mit denen man einst in Ost und West Menschen von hier nach da beförderte. Allerdings stiegen die Benzinpreise im Laufe der Zeit exorbitant an, so dass man vom weiteren Betrieb der eleganten Flugkörper Abstand nahm. Jetzt warteten sie darauf, dass Künstler Irgendlink und Journalist F. einen kleinen Rundflug mit ihnen starteten.

Wunderland der Technik – Paradies für Männer
Ready to take off: das Überschallflugzeug C., kurz vor dem Rundflug von Journalist F. und Künstler Irgendlink.

Tief beeindruckt gelangten die beiden Helden der Technik durch den schmalen Innenraum bis zum Cockpit. Dort nahm man Platz und stellte fest, dass die Tankuhr weit unter der Reservemarke stand. „Werfen Sie zum Tanken 2000 Euro ein!“ stand neben einem kleinen Münzeinwurfschlitz. Leider hatte man nicht so viel Kleingeld dabei und verließ das Flugzeug unverrichteter Dinge.

Wunderland der Technik – Paradies für Männer
So sieht das Armaturenbrett des Überschallflugzeuges C. aus. Aller erdenklicher technischer Luxus ist dort eingebaut. Auch ein Scheibenwischer mit Rückwärtsgang und eine Sieben-Zonen-Klimaautomatik.

Wunderland der Technik – Paradies für Männer
Künstler Irgendlink im Bauch des Flugzeugs auf der Suche nach genügend Kleingeld für den Tankautomaten.

Neben Flugzeugen musste man sich natürlich auch die großen Lokomotiven ansehen. Wie gerne wäre man damit weggefahren, doch schon allzu bald sollte das Museum schließen. Daher ließen die beiden investigativen Männer von diesem Vorhaben ab.

Wunderland der Technik – Paradies für Männer
Welche Lokomotive ist wohl die größte? Künstler Irgendlink rätselt.

Zum Schluss ging es noch um die Frage, welches Automobil sich Journalist F. als nächstes zulegen soll. Eine schwere Entscheidung.

Wunderland der Technik – Paradies für Männer
Vielleicht ein rotes Auto mit Stern? Man sieht Journalist F. hier die gedankliche Anstrengung förmlich an.

Wunderland der Technik – Paradies für Männer
Die Wahl fiel am Ende auf dieses Gefährt.
1.5.08 20:17
 


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bisher 1 Kommentar(e)     TrackBack-URL


Edward (15.5.08 00:56)
Wie geht es dir, Stefan?!

I love the photo where you're standing over the Mercedes Benz.

Your Admirer from Across the Ocean, Edward

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